Der perfekte Pfannkuchen

Pfannkuchen, Eierkuchen, Crépes, PanCakes, … Es gibt viele Namen für ihn; viele Zubereitungsarten; viele Möglichkeiten ihn zu belegen/bestreichen.

Aber, der perfekte Pfannkuchen – den gibt es nur einmal!

Wie macht man den nur? Ganz besonderes Mehl? Eier von glücklichen Hühnern? Eine Prise Irgendwas? Ein Hauch von Wasauchimmer? Zutaten, die total geheim sind? Wahrscheinlich, aber wir wollen uns ja das Leben leicht machen und besinnen uns daher auf den einfachsten Grundteig der Welt.

Grundteig für eine Person:

80g Mehl

1 Ei

150 ml Milch

eine Prise Salz

Mehr ist es nicht…

Für meine süße Nachtischvariante habe ich noch ein Päckchen Vanillezucker hinzugefügt und zwei Stück gebacken.

Er gelingt am besten, wenn Ihr eine beschichtete Pfanne nehmt – kein Fett – und sie warm werden lasst. Auf mittlerer Stufe des Herdes den Teig einfach in der Pfanne in Ruhe lassen, bis er durchgebacken ist und oben nichts mehr flüssig ist. Nun vorsichtig mit einem Pfannenwender wenden, ggf. mit einer Gabel etwas anheben um besser drunterzukommen und vorsichtig drehen. Wer kann, kann natürlich auch meisterhaft schwenken😉 Sie sollten nur leicht angebräunt sein, nicht zu dunkel, nicht zu dick und nicht zu dünn (am besten so 0,3 – 0,5 cm dick) und nicht zu Tode wenden und schwenken. Einfach von jeder Seite in Ruhe lassen und einmal wenden. So werden sie perfekt ohne anzubacken, auseinanderzufallen oder ihre Form zu verlieren.

Dazu gab es dann Schokocreme, Marmelade und Zuckerrübensirup.

Es geht aber auch herzhaft.

Zucchini-Paprika-Pfannkuchen:

1 Ei

40g Magerquark

40g Vollkornmehl

70 ml Milch 1,5%

80 ml Mineralwasser, mit Kohlensäure

1 kl. Zucchini

1 halbe rote Zwiebel

1 rote Paprika

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

Kräuter nach Wahl

Den Teig wie gewohnt zusammenrühren. Die Zucchini grob raspeln. Zwiebel und Papika fein raspeln. Unter den Teig heben und würzen. In etwas Olivenöl vorsichtig in der Pfanne ausbacken.

Nun können sie als Grundlage für Partyhäppchen genutzt werden (auch kalt lecker) oder als Beilage zum Mittagessen. Ich habe sie mit Frischkäse bestrichen, Hähnchenbrustinnenfilets angebraten eingerollt und mit Kräuterquark und gebratenen Tomaten zum Mittag gegessen.

Als Nachtisch gab es Apfel-Haferflocken-Pfannkuchen:

1 Ei

40g Mehl

40g Magerquark

70 ml Milch, 1,5%

80 ml Mineralwasser, mit Kohlensäure

30g Haferflocken, zart

1 Apfel geraspelt

1 TL Zucker

1 Prise Salz

Den Teig etwas früher ansetzen und die Haferflocken quellen lassen. Den grob gerapselten Apfel dem Teig hinzufügen und normal ausbacken. Danach habe ich in die Pfanne (bei ausgeschaltener Herdplatte) einen Spitzer Honig gegeben und darin Apfelstückchen karamelisieren lassen. Ideal wäre auch noch etwas Vanillesauce gewesen (hatte ich aber nicht).

Ich bin so ehrlich und gebe zu, dass sowohl beim herzhaften, als auch dem Apfel-Pfannkuchen jeweils der erste im Müll gelandet ist. Gebt lieber erst einmal etwas weniger Flüssigkeit zum Teig und schaut, wie flüssig er wird. Obst und Gemüse lässt immer noch etwas Wasser.

Zum Frühstück mal mit Feigen:

1 Ei

80g Dinkelmehl

150ml Milch, 1,5% Fett

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

3 Feigen

1/2 Banane

1/2 Mango

1 TL Zuckerrübensirup

Wie gewohnt verquirlen. Ich habe 3 verschiedene Varianten probiert: Erst von beiden Seiten in der Pfanne backen und dann die Feigenscheibe drauf, nochmal kurz wenden // Eine Seite backen und mit Feigenscheibe wenden // erst Feige in die Pfanne und Teig drüber gießen. Die erste Variante ist die beste!

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