Adele for H&M

Mittlerweile ist es ein kleiner Trend, dass Künstler und Designer für Modehäuser und Bekleidungketten Kollektionen entwerfen.

Wirklich brauchbar sind die aber nur für kleine oder normale Größen. Große Größen werden nur selten beachtet.

Verona Pooth arbeitet für Kik und die Kik-Kollektionen sind durchaus bis 46 zu haben. Zum Thema Kik komme ich aber in einem anderen Post.

Ellie Goulding ziert die Asos-Seite.

Die Cindy klöppelt für C&A und war auch schon für Deichmann kreativ.

Britchic(kse) Kate für Mango..

Für H&M hat sich kürzlich das Fräulein Del Rey zur Verfügung gestellt; für die Männer ist’s der Becks. Madonna hat schon eine Kollektion für teuer Geld abgegeben und die Designer geben sich die Klinke in die Hand.

Findet Ihr eigentlich auch, dass das total unvorteilhaft aussieht und sie sehr „dicklich“ macht.. seien wir nett und nennen es dicklich.. Bestes Beispiel übrigens für No-Go Oversizepullover 😉

H&M stellt theoretisch auch Kleidung bis Größe 46 in den jeweiligen Kollektionen her (zumindest einige Teile). Die sind aber entweder nicht zu finden in den Geschäften oder passen nicht. Die individuelle Interpretation der Konfektiongröße bei H&M ist jedem bekannt und die ehemals BiB-Kollektion, jetzt H&M+, ist nun auch eher übersichtlich gehalten.

C&A hat die Crawford-Kollektion ebenfalls in theoretisch kleinerer größerer Größe produziert – bei der einen Hose war jedoch nur die 40 zu finden.. ein ganzer Ständer, nur Größe 40.

Was hindert denn nun aber die Geschäfte (nicht nur H&M!) daran, sich vielleicht mal einen Star wie Adele mit ins Boot zu holen? Einerseits wird sie vorgeführt, als Frau die zu ihrer Figur steht und als Vorbild genommen werden soll, andererseits scheint man aber gar nich darüber nachzudenken übergwichtige Stars für Modekollektionen zu engagieren. Das wäre doch eine Frau mit der man sich identifizieren kann; die auch hier und da was kaschiert, vorteilhaftere Schnitte benötigt und bei der man sieht, wie die Teile wirklich sitzen werden.

Wenn ein Karl Lagerfeld eine Gossip-Sängerin zur kurzfristigen Muse erklären kann (und sich dann über Adele lustig macht.. merken wa wat?), wieso kann dann nicht ein H&M mal eine H&M+ Kollektion in Zusammenarbeit mit einem +Star unter die Leute bringen?

Ich wünsche mir eine solche Kollektion und ich wünsche sie mir zu den gleichen Preisen. Dass die H&M+ Kollektion teilweise bei identischen, nur größeren Teilen, fast schon doppelt so teuer ist, ist schon dreist genug.

H&M, C&A, und wie Ihr nicht alle heißt – macht doch mal was wirklich revolutionäres und beutet Starruhm für etwas gutes aus: macht die „großen“ Frauen dieser Welt stargleich schön; sie werden es Euch danken!

Ihr „großen“ Frauen dieser Welt, würdet Ihr doch, oder?

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4 Gedanken zu “Adele for H&M

  1. Du hast ja so Recht meine Liebe. Und das mit Adele wäre eine großartige Idee,denn das was du dazu geschrieben hast,stimmt ja nun mal auch.Das mit den Preisen ist ja auch eine frechheit…!

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