„Einmal das geringste Übel, bitte!“ – Was ess‘ ich nur bei McDoof?

Irgendwann im Jahr kommt der Moment, an dem die FastFood-Kette unser Koch wird.

Entweder aus purer Lust; weil man grad unterwegs ist oder zum Abschluss eines Partyabends.

Ich höre öfter Aussagen wie: „Ich esse Chickenburger; Hähnchen ist besser zum Abnehmen und gesünder“ oder noch besser: „Ich esse den Veggiburger; da ist kein Fleisch, das ist nur Gemüse“.

Als ich noch gelernt habe und in der Friedrichstraße gearbeitet habe, ist oft jemand los und hat für alle zum Mittag eine große Tüte voller „frischer und guter Dinge“ zum Mittag geholt – diese braune Papiertüte mit dem goldenen M drauf😉

FastFood ist nicht generell verboten – die Menge und Häufigkeit macht’s. Ich esse vielleicht alle zwei oder drei Monate mal etwas von McDonalds oder Burger King.

Dann kann es auch mal das sein, was man wirklich mag: Hamburger TS oder Chickenburger!

Gesund ist das alles nicht, auch wenn eine Tomatenscheibe drauf liegt!

Wer aber darauf achten möchte, auch dort nur das geringste Übel zu essen und dem Salat nicht traut; kann ruhig zu einem Burger greifen.

Der normale Hamburger ist da die beste Wahl. Der hat weniger Kalorien als der Chicken- und Veggiburger (Jaaa, is so😉 – da hab ich schonmal eine Wette mit gewonnen). Der Grund ist ganz einfach: der besteht eigentlich nur aus Brot und Rinderhack; Senf, Ketchup und zwei Scheiben Gurke und einem Hauch Zwiebeln. Der Chickenburger ist mit einer gehaltvollen Sauce getränkt und die Panade um das Formfleisch ist auch nicht das beste.

Da fällt mir mein liebstes Erlebnis bei McDonalds ein – ich war mit einer Freundin da, die überlegte, was sie so spät noch essen sollte und die Bedienung riet ihr zu Chicken Nuggets; Begründung: Da ist kein Brötchen bei und LowCarb-Gedanke am Abend und so… Hallo, Panade…

Jedenfalls ist der Veggiburger ähnlich aufgebaut wie der Chickenburger und Sauce und Bestandteile des Gemüseboulettchens machen es zu einer kleinen Kalorienfalle!

Ich habe bei der Arbeit zum Mittag also immer zwei kleine Hamburger und einen kleinen Salat genommen. Keine Pommes; keine Brause… das hat absolut ausgereicht und und hatte etwa 600 kcal – da kann man mit leben.

Früher konnte man auf der McDonalds Internetseite ganz einfach und sofort die Nährwerttabelle aller Produkte finden. Heute habe ich mich dumm und dämlich gesucht – nichts mehr da. Hat das einen Grund?

Jetzt muss man die Produkinfos der einzelnen Produkte aufrufen und da sehen wir dann:

none

Aha.. der normale Hamburger hat also keinerlei Nährwerte. Klasse. Als wüsste die Welt das nicht😉 So ist es natürlich nicht. Ich finde, grade FastFood-Ketten haben eine gewisse Aufklärungs- und Offenlegungspflicht und dass das Restaurant zur goldenen Möwe es nicht schafft die Nährwertangaben auf ihrer Internetseite zu pflegen ist ein Armutszeugnis. Aber ist ja richtig, lieber nicht wissen…

Nichts desto trotz:

Ein Hamburger hat 241 kcal.

Ein Gartensalat hat – Achtung! – 8 kcal – also diese kleine Schale für 1 Euro.. das Dressing dazu 25 kcal.

Ein Cheeseburger hat 305 kcal.

Ein Chickenburger hat 299 kcal.

Ein Veggieburger hat (Holla, die Waldfee!!) 360 kcal.

Und so weiter und so fort…

Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob das vermeindlich gesündere auch wirklich gesünder ist, dann schnappt Euch die Auflage auf den Tabletts. Ich hoffe es ist immer noch so: Früher war auf der Rückseite die komplette Nährwerttabelle! Ansonsten liegt die auch (sollte sie) an den Kassen in den Prospektständern aus.

Es soll noch ein Eis sein? Das McSunday tut es doch auch im Gegensatz zum McFlurry.. Das McFlurry alleine ist theoretisch schon eine ganze Mahlzeit…

So ein Menü ist natürlich verlockend, wenn man Gutscheine hat. Aber: kein Mensch braucht zwei Burger, ne große Pommes und nen großes Getränk!

FastFood ist hochgerechnet verdammt teuer und wenn Ihr da schon essen geht, beißt in den sauren Apfel und erstellt Euch Euer eigenes Menü; auch wenn von der netten Bedienung ein „Menü is‘ aber billiger“ kommt.

Das gilt natürlich auch für die anderen FastFood-Konsorten…

2 Gedanken zu “„Einmal das geringste Übel, bitte!“ – Was ess‘ ich nur bei McDoof?

  1. McDoof ist teuer und macht auch nicht lange satt und dennoch lieben es die Menschen und ich behaupte hier mal an dieser Stelle…alle lieben es…!!!Wieso sonst der Laden envoll?Die wenigsten geben es zu,wie immer.Niemand guckt DSDS,Niemad isst bei McDoof,niemand guckt das Supertalt…Jaja. Ich für meinen Teil stehe dazu und habe jetzt hunger ;))

  2. tsss….
    da ich generell kein Freund dieser M’s und BK’s bin, mach ich mir jetzt da keinen Kopf.
    Grundsätzlich muss ich aber sagen: in diesen Läden ist die Sauberkeit und Hygiene ein sehr großes Merkmal. Denn dort macht das Gesundheitsamt unangekündigte Stichproben, also MUSS immer alles porentief sauber sein.
    Ind so mancher Pizzeria oder anderen Restaurants nimmt man es nicht sooooo genau damit, da sich hier die Ämter anmelden und von vornherein dann an diesem speziellen Tag alles sauber ist, bzw. gemacht wird.
    Für mich ein klarer Vorteil. Ansonsten… ich ging früher nur meiner Kinder zuliebe mit – auch das nur, wenn die Oma keine Zeit hatte, lachh🙂

    Dein Artikel ist sehr interessant, vielen Dank für die Informationen.
    Ein lieber Dienstagsgruß,
    die S.

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