Was ist eigentlich der Unterschied? – Ölsorten

Was will uns Jamie Oliver mit seinem ständigen „extra vergine“ sagen?

Wieso gibt es soviele verschiedene Öle aus so vielen verschiedenen Pflanzen und warum kann man sich bei Öl, wie bei Wein, dumm und dämlich zahlen für ein Glas voll?

Speiseöle gibt es gefühlte Unmengen – hier aber mal die wichtigsten und was Ihr damit anstellen könnt:

Quelle: cleverleben.at

Olivenöl:

Es wird in fast jedem „gesunden“ Rezept verwendet.Olivenöl hat ein leichtes, aber feines Aroma und kann so für Salate genutzt werden. Auf Grund seiner Eigenschaften kann es kalt, als auch erhitzt genutzt werden. Olivenöl gibt besondern mediteranen Gerichten noch das gewisse Etwas. Zum scharfen Anbraten eignet es sich eher weniger, da esbei zu großer Hitze einen etwas unangenehmeren Geschmack entwickelt.

Jamie will uns einfach nur sagen, dass es aus erster Pressung stammen und damit geschmacklich sehr intensiv sein soll – und meist auch teuer! Bei den preiswerten Ölen aus dem Supermarkt wurden meist kalt- und warmgespresste Öle gemischt; qualitativ nicht 1A, aber wir Hobbyköche schmecken da eh keinen Unterschied.

Sonnenblumenöl:

Wird in Deutschland sehr häufig verwendet. Raffiniertes Sonnenblumenöl (industriell verarbeitet) lässt sich hoch erhitzen und besondern gut zum Braten einsetzen; es besitzt so gut wie keinen Eigengeschmack mehr. Kalt gepresst ist eher nussig im Geschmack und gut für Salate zu verwenden.

Sonnenblumöl wird hauptsächlich zur Herstellung von Margarine verwendet.

Kürbiskernöl:

Es ist eines der teuren Öle, hat aber dafür auch einsehr aromatisches Aroma, welches vor Allem Salaten und Suppen noch einen kleinen Geschmackskick gibt. Es ist sehr dunkelgrün bis bräunlich und gibt so oft auch noch einen kleinen Farbklecks.

Kürbiskernöl muss dunkel stehen und ist etwa ein Jahr haltbar. Mit Lichteinfall wird es bitter.

Leinöl:

Leinöl scheidet die Geister. Im Osten gerne über Kartoffeln und Quark gegossen, ist es im Westen eher zum Streichen von Holzbrettern bekannt. Es hat einen eher strengen Geschmack, den man mögen muss.

Leinöl wird meist nur in sehr kleinen Flaschen verkauft, da es nicht lagerfähig ist – es wird sehr schnell trüb und ist dann nicht mehr genießbar.

Erdnussöl:

Es wird oft in der asiatischen Küche verwendet, weil es sich besonders gut zum Braten, Fritieren und Grillen eignet – es kann mit am höchsten erhitzt werden.

Kaltgepresst ist es ähnlich dem Sonnenblumenöl nussig im Geschmack; verliert diesen aber, wenn es raffiniert wurde.

Sojaöl:

Es kann wie Erdnussöl sehr hoch erhitzt werden, eignet sich aber auch sehr gut für kalte Speisen.

Sojaöl wird meist für die Herstellung von Fertiggerichten verwendet und landet so in Bakcwaren, Chips oder auf Pizzen. Es ist nach Anbruch nur etwa 3 Monate haltbar. [Notiz an mich: Sojaöl wegwerfen ;)]

Rapsöl:

Der Fitmacher unter den Ölen – eines der gesündesten durch seine Fettsäurezusammensetzung. In raffinierter Form sehr gut zum Braten geeignet und mit wenig Eigengeschmack. Kalt gepresst, wie immer, gut für Salate – wer es noch nicht kennt, sollte aber erst einmal kosten, bevor er es über seinen Salat kippt.

Generell sind kaltgepresste Öle geschmacksintensiver und sollten gekostet werden – nicht jeder mag jedes Aroma.

Und was kann man mit Öl noch machen?

Verschenken, richtig.. einfach in einer sehr hübschen Flasche Kräuter oder Chili mit einem guten Öl aufgießen, Schleife drumrum und einem Kochbegeisterten eine Freude machen.

Die Einlage aber am besten vorher eine Nacht in Vodka einlegen; so verdirbt das Öl nicht so schnell.

Quelle: Apothekenumschau

Dieser Beitrag wurde unter Rezepte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Gedanken zu “Was ist eigentlich der Unterschied? – Ölsorten

  1. Hallo Romy,
    Danke für die übersichtliche Darstellung. Meine Mutter hatte früher immer Diesteloel, aber nachdem ich bei Wiki nachgelesen habe, denke ich, das brauche ich nicht. Sonnenblumenoel werde ich mir aber holen (für den Fall, dass im Backwahn mal wieder die Butter ausgeht ;-)).
    Lieben Gruß,
    Catou

    • Hey,

      ja mit Sonnenblumenöl bäckt meine Mutter auch immer. Ich mag den Geschmack beim Backen wesentlich lieber als Olivenöl [was ich nur habe; das Sojaöl wird altersbedingt entsorgt :D]

      LG

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s