Ausstand

Heute ist mein letzter Arbeitstag – vorerst.

Für meine lieben Kollegen gibt es Kuchen – leider Backmischungen. Ich wollte eigentlich was ganz tolles machen, selber, kreativ, lecker; leider ist das schwer möglich, wenn man erst spät zu Hause ist.. und wer hat schon Lust sich noch um diese Zeit ewig ans Backen zu machen?

Die Backmischung für diese Schokoteile von Dr.Oetker haben mich eh angesprochen, also probieren wir doch mal die Brownies.

Dazu noch ein einfacher Zitronenkuchen.

Etwas aufwendiges hätte sich wahrscheinlich eh nicht gelohnt – der Geburtstagstisch meiner Chefin steht ja auch an und soviel können die Männers und Frauens ja nun auch nicht futtern.

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Für das kleine Zwischendurchgenasche gibt es noch kleine Ritter-Sport-Täfelchen – das muss erst einmal reichen.

Was macht Ihr denn so, wenn Ihr für Eure Kollegen einen springen lasst?

Ist das Klima bei Euch überhaupt so gut, dass Ihr da gerne etwas zaubert oder ist das Mitbringen zum Ein-/Ausstand und an Geburtstagen für Euch eher eine lästige Geschichte?

Gibt es dann, wie bei meiner Chefin, eher herzhafte Sachen – kocht Ihr für alle? Meine ehem. Chefin hat dann beim Pizzaservice ein paar große Pizzen, Brot, Vorspeisen bestellt und noch Süßkram mitgebracht.

Oder gehört Ihr eher zu den Bäckern, die dann, wie ich meistens, mit Torten, Kuchen, Keksen, Muffins, etc. ankommen?

In meiner ersten Filiale gab es immer Sekt; Alkohol während der Arbeitstzeit war zwar verboten, aber hey… war auf’fem Dorf.. wenn die Kunden so riechen können…😉

Ich finde, es ist eine nette Geste. Ich mag es nur nicht, wenn Leute die sagen sie müssten ja nicht und auch nichts mitbringen, sich dann aber fleißig bei den anderen bedienen – dann sollen sie auch die Finger davon lassen.

Oder wie seht Ihr das?

6 Gedanken zu “Ausstand

  1. Wir haben immer ein ordentliches Frühstück gemacht. So richtig mit frischen Brötchen, Aufschnitt (Käse, Wurst), Obst, Gemüse, Nutella, Marmelade etc. und natürlich einem kleinen Glas Sekt.😉 Es gab aber bei uns auch Männer (!!!) die gekocht und gebacken haben oder wir sind essen gegangen/haben was bestellt. Was sehr schön abwechslungsreich. Wir haben halt immer geguckt, was zuletzt gemacht wurde.🙂

    • frühstück gabs bei uns in tegel auch immer.. das eine team hatte so viele mitarbeiter, dass die fast 1x oder 2x die woche immer jemanden hatten, der ein frühstück ausgab – die waren nur am essen😀

  2. Ich muss ja sagen, dass meine KollegInnen immer die „Opfer“ meines Backwahns werden. Heißt, ich bringe immer alles mit, was wir drei zu Hause nicht aufgegessen haben. Es gab schon die Aussage, dass eine dreiwöchige Abwesenheit meinerseits zum Verlust von 3 Kilo Körpergewicht geführt habe😉. Mir ist das so wesentlich lieber, als die leckeren Sachen umkommen zu lassen.

  3. Ich sehs genauso. Wer mitisst, soll auch mitbringen.
    Ansonsten ist es bei uns ähnlich: Jeder bringt mit, was er denkt, Gebackenes oder Pizza oder Gebratenes. Sekt gibts nur zu runden Geburtstagen, wenn überhaupt, aber zu Weihnachten haben wir ne lecker Glühweinparty gemacht und Chef hat gezahlt😉 Das war lustig.
    Kochen tun meistens nur die Frauen unserer männlichen Kollegen, die schon ihren Ruhestand genießen. Eigenes Backwerk gibts nur von den ganz jungen Kolleginnen. Die breite Masse dazwischen *lach* bestellt gerne auch was beim Bäcker oder Fleischer nebenan🙂
    Insgesamt finde ich es schön, wenn Geburtstage oder sowas nicht einfach so übergangen, sondern eben ein bisschen zelebriert werden – auch in der Firma.

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