Stromausfall und Superlativemarkt

Eieieieiei… wenn Ihr das nächste Mal an einer langen Schlange im Supermarkt steht, denkt an mich 😀

Wir waren grade im Supermarkt (ähnlich unserem real) und mann oh mann…

Aber fangen wir wieder vorne an:

Ich schlief bei Bobby und wurde mit „Romy wir haben verschlafen, noch ne halbe Stunde“ geweckt. Kein Ding, länger brauch ich nicht.. Ich freute mich und zog meine dünne Jacke an und die weißen Stoffschuhe.

Ich nahm mir also mein Frühstück mit und wir trafen uns alle mit Marina, unserer Betreuerin, in der Lobby. Ich erzählte ihr nochmal von meiner Klimaanlage.. ja ja.. Kaum draußen sehe ich, dass es die ganze Zeit regnet.. na gut.. nicht so schlimm.

Der MilkDrin schmeckte nach weiß ich nicht, aber war ok… Das Brötchen wanderte komplett in den Müll.. teils nur angefangen zu kauen. Was auch immer das war,es war ekelhaft! Also kein Frühstück.

Erste Stunde: Oriental Management mit Jun (Dschun) – sie hat 5 Jahre in England studiert und spricht astreines Schulenglisch, perfekt zu verstehen. Eine absolute Frohnatur die Frau – sehr angenehm.

Das Problem für uns alle: die Räume sind eiskalt! In den Gebäuden ist es gute 10 Grad kälter als draußen – die Klimaanlagen wieder nur mäßige Hilfe. Viele zogen sich schon etwas dünner an – ich auch – biggest mistake ever!

Wir hatten gegen 12:00 mit ihr Schluss und wollten in die Mensa.. aber wohin? Sie war so nett uns nicht nur den Weg zu zeigen, sondern auch noch etwas über die Uni zu erzählen und wie das alles in der Mensa funktioniert.

Reis gibt es immer und dann kann man ausden unzähligen Behältern wählen, welche Beilagen man möchte – einfach die rote Nummer sagen. Ja, sagen.. zeigen war auch nix.. also rumhampeln und mit den Fingern winken.

„Chinesen spucken alles auf den Tisch, was sie nicht essen wollen.“ – Japp… machen sie.. lecker. Machte das Essen aber auch nicht besser. Die Verarsche des Tages jedoch: wir mühten uns mit den Stäbchen ab und die Chinesen essen mit Löffeln!

13:30 zurück in den kalten Raum: Chinese Business Law mit Dr. Yanning – allerdings nicht lange bis zur nächsten Pause, denn der Strom fiel aus. Raumwechsel. Vor dem Gebäude steht ein Automat mit Getränken – ich zog mir eine Fanta mit Hinweis „Hot“ und ja.. sie war warm! Könnt Ihr Euch vorstellen wie sehr ich mich über diese warme (und echt leckere) Fanta gefreut habe! Da war Dosenkuscheln angesagt. Bis 16:30 hatten wir Unterricht, sehr anstrengend – nicht mehr so klares Englisch wie bei Jun, viele Fakten, langsamer Sprecherin.

Vor dem Raum holten uns 5 chinesische Studenten ab um uns den Weg zum Supermarkt zu zeigen. Wir teilten uns in 5 Gruppen und gingen einkaufen – so wichtige Sachen wie Putzmittel, Klobürste, Wäschetrockner, Geschirr, Toast, was zu naschen…

An den 55 Kassen standen die Schlangen zu gut 50 Menschen an (jeweils). Die erste Kasse schloss, als wir dran gewesen wären – also wieder hinten ran. Die zweite wollten ebenfalls vor uns schließen. Flora (unsere Chinesin) bat sie weiterzumachen – nur noch wir. Sie tat es, fing ab bitterlich an zu weinen… Es gibt keine Stühle und sie dürfen sich nicht setzen; Flora schätzte sie würden bereits seit 8 Stunden dort stehen (ohne Pause). Wir hielten es so unkopliziert wie Möglich – hier falsch gescannt, da falscher Wagen.. egal – wir teilen das später auf; lasst das Mädchen fertig werden.

Gegen halb acht waren wir endlich draußen. Wir luden Flora auf ein Abendessen bei PizzaHut gegenüber ein und sparten dank ihres Studentenausweisen 8% – unser Taxigeld, denn Busse fuhren nicht mehrals wir um halb zehn gingen. Die einzige Möglichkeit abends in Hangzhou ein Taxi zu bekommen, ist es mit andeen zu teilen. Es war schwer; die ersten drei Mädels fuhren recht schnell los, Bobby, Flora und ich warteten noch lange, da uns keiner mitnehmen wollte. Gegen zehn waren wir dann auch endlich in der Uni.

Die Klimaanlage immernoch defekt. Ich ziehe mich gleich um und dann ab zu Bobby. Jeder trägt hier Jogginghose, Shirt, Kapuzenpulli, Schal und dicke Socken, darüber zwei Bettdecken.

Morgen steht ein langer Tag an.

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6 Gedanken zu “Stromausfall und Superlativemarkt

    • hey, nein die war mit zu teuer – das is die von primark für weniger geld, is dünner und auch etwas anders gearbeitet – ich finde sie besser als die von h&m.. hatte ja nun den direkten vergleich

  1. Schön war anziehen, immer nen Pulli in der Tasche haben!
    Und oje, die Kassiererin tat mir so leid… 😦
    Man latscht aber auch immer in Fettnäpfchen… bis ich gerafft hab, dass man den Tütenpackern in südamerikanischen Supermärkten Geld geben muss… Da meldet sich immer noch das schlechte Gewissen… :S
    Hoffentlich wird deine Klimaanlage bald repariert!
    Noch eine erfolgreiche Woche!

  2. Ohhhejjjeee,ich hoffe du alte Frostbeule erfriest nicht, aber auf der anderen Seite – bißchen abhärtung tut dir auchmal ganz gut 😉

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