Die Birne und wie man sie kleidet

Seit letzter Woche läuft das neue Semester wieder und ein neues Semester beudetet neue Fächer und neue Fächer bedeuten neue Dozenten.

Eine sorgte dafür, dass ich meine Augen kaum von ihr abwenden konnte und mein Kopfkino anfing.. sie hat die klassische Birnenform gepaart mit einer O-Form, dazu sehr große Brüste und etwas Bauch; schlechte Körperhaltung.. irgendwie ungünstig. Sie trug ein dunkelrotes Longsleeve und darüber ein schwarzes Etuikleid, eine schwarze blickdichte Strumpfhose und flache schwarze Schuhe – es sah aus wie ein Nonnengewand.. In mir drehte sie sich, stand auf einer kleinen Erhöhung und ich träumte von damals mit 10.. es gab diese Püppchen zum Ausschneiden denen man durch Abknicken kleiner Stückchen verschiedene Papierkleidung anziehen konnte. Ich zog ihr alles an, was mir je vor die Augen kam.. nur um das irgendwie besser zu machen. Ich überlegte auch kurzzeitig das Handy aus der Tasche zu holen und heimlich ein Bild von ihr zu machen um Euch zu zeigen wie man es nicht macht, aber das wäre gemein. Es war einfach ein Fehlgriff; aus der guten Frau ist sicher einiges zu machen.

Quelle: jetztmalen.de

Könnt Ihr ruhig ausdrucken, ausmalen, ausschneiden und anziehen das arme Mädchen.. süß, oder? Aber wo sind die Schuhe…?

Fangen wir aber vorne an: Die Birne hat klassische Merkmale – sie ist oben eher schmal und wird ab der Brust breiter; hat breite Hüften, gerne etwas Bauch und keine wirklich ekrennbare Taille – sie sieht halt aus wie ein O oder eben eine Birne.

Was ist nun wichtig, wenn man aus der Birne ein süßes Früchtchen machen möchte?

Prinzipiell sollte der Körper in eine Form gebracht werden, der weiblicher wirkt. Die breite Hüfte wird mir dem schmalen Oberkörper in Einklang gebracht und der so ungewollt betonte Bauch- und Pobereich kaschiert.

Blusen sind sehr gut geeignet, vor Allem wenn sie schulterbetont sind – wo keine Schultern sind werden welche geschaffen und ein Gegenpol zur Hüfte entsteht. In diesem Sinne gerne die Betonung auf den oberen Teil des Körpers – hübsche Ausschnitte, Betonung des Dekoltees und hübsche verspielte Kragen lenken den Blick nach oben. Tücher, Ketten, Broschen.. oben ist protzen angesagt. Schultern wie ein Kaiser, Brüste wie ein König und Hüften wie ein Bettelmann.. ging doch so der Spruch, oder?

Oberteile sollten nie auf der breitesten Stelle der Hüfte enden – darüber oder darunter ist in Ordnung, aber nicht an der breitesten Stelle! Schmale oder gerade geschnittene Hosen sind empfehlenswert; die gerne genutzte Boot Cut könnt Ihr nehmen, solltet dann aber die X-Bein-Optik auch mit Stolz und Würde tragen.

Unterteile sollten schlicht, ohne Muster oder Waschungen und eher dunkel gehalten werden – so geht die Betonung der Hüfte flöten.

Stoffe sollten locker fallen und keine Falten werfen – Falten tragen immer auf.

Offene und taillierte Jacken zaubern eine Taille wo keine ist, sollten aber nicht zu kurz sein. Kleine Absätze schaffen ohnehin eine ganz andere Körperhaltung.

Birne1 Birnde2

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