Maronisuppe / Chestnut Soup

Ich könnte schon wieder ein Loblied auf den Herbst singen, aber ich lasse es.. Ihr wisst es ja 😀 Maronen haben seit einiger Zeit auch endlich den Einzug in die Supermärkte geschafft und man kann auch noch mehr damit machen, als sie auf dem Weihnachtsmarkt am Stand mit einem Glühwein in der Hand zu naschen.

Maronen sind Esskastanien; also nicht die mit denen die Kinder lustige Männchen im Herbst basteln. Sie haben einen hohen Kohlenhydratanteil, wenig Fett und sind reich an Proteinen – perfekt für kalte Tage. Sie bilden eine gute Alternative als Beilage zu herzhaften Gerichten, können sowohl in Süßspeisen als auch (wie hier) in Suppen verwendet werden. Sie können einzeln als Nuss geknabbert werden oder den Sonntagsbraten füllen. 1 kilo Maronen ist relativ teuer (wir waren hier bei etwa 7 Euro das Kilo), dafür schaffen sie aber auch mal einen neuen Geschmack auf den Tisch.

You know I love fall, no need to tell again, but there is one thing you can only get in fall: chestnuts. In Germany we have christmas markets where you can have a nice cup of mulled wine and roasted chestnuts. Chestnuts are very healthy, high carb level, low fat and a lot of proteines – perfect for cold winter days. They’re a great alternative as side dish. You can also eat them as a snack, as a soup (like I did here), in sweets or as stuffing for you turkey at thanksgiving.

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Wir brauchen / we need:

I did it by random, the messures are just at a rough calculation; maybe you have to try other quantities..

500g Maronen / chestnuts

1 kleine Ziwebel / little onion

250ml Gemüsebrühe / vegetable broth

2 Scheiben slice of Toast

100ml Sahne / cream

Oragano, Salz, Pfeffer / oregano, salt, pepper

Die Maronen müssen vorbereitet werden; Ihr könnt sie kochen oder backen. Ich bevorzuge backen. Dafür die Maronen kreuzweise einritzen und im Backofen bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) für 20 Minuten backen. Sie solten sich leicht schälen lassen – die Außenschale und die Haut darunter; die Maronen selbst sind recht hell.

Die Zwiebel klein schneiden und andünsten. Die Maronen etwas zerkleinern und dazugeben. Das ganze mit der Gemüsebrühe auffüllen und für einige Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit das Brot von der Rinde trennen und mit Sahne und etwas Wasser, sowie Kräutern zu einem Brei verarbeiten. Auf diese Weise könnt Ihr Suppen sehr gut andicken, ohne übermäßig Sahne hinzugeben zu müssen. Diese 100ml reichen dann für einen Topf für etwa 4 Personen. Zu den Maronen geben und mit Salz und Pfeffer würzen, nochmals etwa 10 Minuten kochen lassen.

Wer mag, kann nun pürieren. Ich bevorzuge jedoch Stückchen solange ich noch meine Zähne habe. Sollte die Suppe zu dick sein oder noch Gäse kommen, einfach noch einmal Wasser oder Gemüsebrühe auffüllen.

The chestnuts need to be prepared. Therefore cut the shell and bake them in the oven for 20 minutes; 395°F. The should be easy to shell and very light coloured. Mince them and cut the onion into little sqaures. Sweat them in a little bit butter and add the chestnuts; then the broth. Meanwhile cut the bread crust from the toast and make a kind of mashed bread with the cream, some water and the herbs. You can use this mash to thicken soups without using a lot of cream. 100 ml cream and 2 slices of toast are great for a pt of 4 servings. Add the mash and boile it up; at least for 10 minutes.

If you like, mash it, but I prefer some bits in my soup. If it gets to thick, add water or broth; also to get more servings.

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4 Gedanken zu “Maronisuppe / Chestnut Soup

  1. Lecker, lecker. Die Dinger heißen bei uns in der Pfalz ‚Keschde‘ und liegen kiloweise im Pfälzer Wald rum. Ich mag sie gern als Suppe, Gemüse (zu Braten und Rotkohl) aber auch aus dem Ofen. Einfach eine Feine Sache.
    LG, Katha

    • vorsicht vorsicht, unsere gemeine deutsche kastanie die hier massenweise rumsteht und kindern freude bereitet ist leider nicht genießbar 😀 geh jetzt nicht in den wald und knabber bitte nicht dran rum 😀 es sei denn ihr habt echt nen wald voll edelkastanien; dann würd ich an deiner stelle über einen handel nachdenken 😉

      jetzt hab ich aber nach gefühlten 258 kilo maronen pulen die schnauze voll 😀

      • Sicher meine ich die Esskastanien! Schön von den Rosskastanien zu unterscheiden, dass die Schale keine dicken ‚Dornen‘ hat, sondern ganz ganz dünne wirklich ekelhaft spitze Nadeln.
        Und die liegen bei uns (jetzt nicht mehr, aber so vor nem Monat ca.) wirklich kiloweise rum. Die ‚Profis‘ gehen mit Lederhandschuhen in den Wald, um vor den ‚Nadeln‘ geschützt zu sein und haben Aldi-Tüten dabei, die sie voll machen. Ich mache das mit dem Sammeln aber nur so einmal im Jahr im Zuge einer Herbstwanderung mit Freunden, weil ich nach einmal schälen dann meist keine Böcke mehr hab, egal, wie gut sie schmecken 😉
        http://www.keschdeweg.de/index.php?id=2301 …da ganz in der Nähe wohne ich…
        Liebe Grüße, Katha

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