30 Tage ohne Gluten und tierisches Eiweiß / 30 days without gluten and animal protein

Ab morgen ist es soweit – ich versuche durch die Ernährung meinem Bäuchlein zu helfen (schon wieder). Diesmal allerdings etwas radikaler. Ich wurde zwar vom Allergologen bereits getestet, aber der kann auch nur richtige Allergien feststellen – einfache Unverträglichkeiten sind nicht einfach so nachweisbar. Da hilft nur Trial & Error und das mache ich jetzt.

30 Tage lang werde ich sowohl Gluten, als auch tierisches Eiweiß aus der Ernährung streichen. Der Verzicht auf tierisches Eiweiß heißt zwar im Grund vegan, aber auch nicht all zu streng. Im Gegensatz zum Veganer aus Überzeugung werde ich dennoch Honig auf’s glutenfreie Brot träufeln und nicht extrem pingelig darauf achten, dass mein Essen nie mit Fleisch in Berührung kam – das propel ich dann halt einfach raus. Außerdem werde ich auch weiter meine Echtlederstiefel tragen und auch nicht anfangen mein Make Up auszusortieren. Das wird hier nichts aus Überzeugung, sondern reiner Zwang weil einfach endlich etwas passieren muss und ich sage „vegan“ weil es einfach wesentlich schneller und einfacher ist als „ohne tierisches Eiweiß“ (übersetzt sich auch leichter).

Ich nenne es Challenge, weil es das für mich ist – es wird eine Herausforderung.

Challenge

Ich habe in den letzten zwei Wochen meinen Vorrat an eiweiß- und glutenhaltigen Lebensmitteln, die die 30 Tage nicht überstehen würden, geschmälert und bei Gelegenheit auch schon mit dieser Ernährungsweise angefangen. Ich muss gestehen, meinem Bauch geht es schon besser. Hier und da gab es natürlich trotzdem mal ein, zwei oder drei Kinder Schokobonse (wenn der Papa sie schon extra für mich kauft) oder ein normales Brötchen. Der Großteil des Essens war jedoch bereits im Plan. Das habe ich leider auch zu spüren bekommen. Nach einem glutenfreien und veganen Tag habe ich bei meinen Eltern Nudeln mit Wurstgulasch und (Ossi-) Jägerschnitzel gegessen – die Strafe folgte wenig später. Mein Magen fand das gar nicht lustig. Die Frage ist nur: war es das Fleisch oder die Nudeln?

Und darum geht es: Fleisch oder Getreide? Ich könnte es mir etwas einfacher machen und getrennt testen, aber dann würden zwei Monate draufgehen. So muss ich nur 30 Tage verzichten, falls es gar nichts bringt. Wenn sich jedoch eine Besserung zeigt ist ein guter Grund da weiterzumachen und ob nun das eine oder das andere lässt sich dann ja recht einfach herausfinden. Hier ein Quark, da eine Hähnchenbrust – passiert was, passiert nichts? Passiert nichts gibt es halt eine gute Butterstulle..

Was mich die letzten Tage allerdings etwas gestört hat: ich verhungere. Also eigentlich nicht, denn ich esse den ganzen Tag. Ich futter die ganze Zeit um mich herum, weil ich einfach nur Hunger habe. Ich esse jetzt keine schlechten und ungesunden Sachen, aber ich stehe dann manchmal vor dem Kühlschrank, mit Hunger auf etwas, will aber das was da drin ist nicht essen, weil ich irgendwie was anderes will. Ich werde da noch einen Weg finden müssen.

***

It’s time to try something new and starting signal falls tomorrow. I will cancel gluten and animal protein out of my diet to have a try if it works better for my health. I will not start to go real vegan; there is still honey on my gluten free bread; leather in my clothes and if I’m invited I will just pick out the meat stuff. I call it „vegan“ because it’s just easier than „food without animal protein“.

The plan is to keep that diet for 30 days and see what happens. I depletet my gluten and animal food in the last weeks and there were good times; without any problems. After a gluten free and vegan day I ate some noodles and fried meat at my parents place and I had big problems with my stomach. So, maybe it’s really one of both – we will see and after the 30 days I know more.

If it really works, I will try to find out which of the both is the „bad food“ and go on with the diet. The only problem I had in the last days I started eating in that way was hunger. I’m starving. Not really, I’m eating enough, but I am that fucking hungry, sitting in front of the fridge and I have no clue what to eat. I’m not eating bad things even though, but I need to find a way to handle that without eating the whole time.

It’s challenging me..

3 Gedanken zu “30 Tage ohne Gluten und tierisches Eiweiß / 30 days without gluten and animal protein

  1. Ich komme damit super gut klar. Also, ohne Gluten und Tierisches.
    Tierisches konnte ich eh nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren.
    Ich will dir nichts vormachen: am Anfang ist es die Hölle. Plötzlich hat man Bock auf Sachen… Glaubt man gar nicht. Aber irgendwann gewöhnt man sich dran und dann ekelt man sich vor einigem, was man vorher GEFRESSEN hat.
    Schlussendlich habe ich keine Bauchschmerzen mehr, keine Heißhungerattacken, keine Hungerlöcher, mehr Energie. Und Kilos sind auch ordentlich gepurzelt.
    Ich wünsch dir viel Erfolg!

  2. viel Erfolg! ich hoffe, dass es Dir damit besser geht.

    das Verhungern vorm Kühlschrank ist bestimmt die Umgewöhnungsphase, bald hast Du sicher Deine Lebensmittel gefunden, auf die Du dann zurückgreifen kannst.

    hab einen schönen Sonntag🙂

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