Fazit: 30 Tage glutenfrei & vegan / 30 days gluten free & vegan

Challenge

Seit Dienstag sind meine 30 Tage um und es wird Zeit ein Fazit zu ziehen. Was hat es gebracht? Hat es überhaupt was gebracht? Habe ich überhaupt 30 Tage lang „Nein“ sagen können? Und wie geht es weiter?

Since tuesday my 30 days are up and its time for al ittle résumé. Any changes? Did I really made 30 days and what’s next?

vegan30

Zuerst muss ich sagen: Es war sehr viel einfacher als gedacht! Ich habe es mir schwerer vorgestellt. Am Anfang habe ich etwas eine Woche lang gefroren wie sonst was und das Gefühl gehabt zu verhungern; obwohl ich alles in mich hineingestopft habe was ich fand. Die Frage „Aber was isst du denn dann noch?“ habe ich sehr oft bekommen und als ich dann anfing mal aufzuzählen was eigentlich alles so vegan und glutenfrei ist, leuchteten die Glühbirnchen sehr hell. Wir sind uns gar nicht bewusst darüber, wie wir uns fleischarm und glutenarm ernähren können ohne dabei in den Verzichtmodus zu wechseln. Glutenhaltig sind bei den häufig genutzten Sättigungsbeilagen eigentlich nur Nudeln; Kartoffeln und Reis sind von natur aus glutenfrei. Kartoffeln und Reis sollten ohnehin viel öfter auf dem Speiseplan stehen. Kartoffeln sind wertvolle Energielieferanten mit den wenigstens Kalorien. Nudeln sind dagegen echte Kalorienbomben. Reis ist nicht unbedingt ärmer, aber i.d.R. landet weniger davon auf dem Teller als bei einer Portion Pasta. Brot muss eigentlich immer selbstgebacken werden – aber das geht auch recht flott. Ich hatte mir eine Brotbackmischung gekauft und immer Teig für 3 – 4 Brötchen angerührt; dann eine Stunde gehen lasse und backen – 5 Minuten effektive Arbeit und frische Brötchen für die nächsten zwei Tage. Generell muss ich aber sagen, dass glutenfreie Ernährung für mich schwerer war als die vegane; das Thema Frühstück war einfach schwer zu realisieren, wenn ich vergessen hatte noch Brötchen zu backen. Ich mache mir i.d.R. etwas auf die Hand und esse beim Autofahren (ja, das ist schlecht, aber früher komme ich nicht aus dem Bett). Solange ich Zuhause war konnte ich mir lecker Baked Beans machen oder die Zeit nehmen einen Joghurt zu löffeln und Obst zurechtzuschnibbeln. Oder ich habe eh gleich mit dem Mittag angefangen – ich bin jetzt nicht so strebsam, dass ich in der Prüfungszeit früh um 7 aufstehe und um 8 schon am Schreibtisch sitze – ich habe ehrlichgesagt eigentlich so gut wie nichts gemacht, sondern die Zeit mit ausschlafen, ausgehen und chillen verbracht – es tut mir leid; die bisher eingegangenen Noten rechtfertigen das aber 😀

Jedenfalls gab es ja noch den veganen Teil – ich als Fleischmäkeler tat mich damit nun nicht so schwer; auch bei Milchprodukten bin ich ja ohnehin schon eine Weile auf die milchfreien Alternativen übergegangen. Eier sind da so eine Sache; Eier mag ich sehr und das fand ich wirklich schade. Da sagt die Mutti zu mir als ich die Kartoffeln aus ihrem Topf futtere: „Sind noch Eier im Kühlschrank, hartgekocht, kannst du doch essen..“ – Scherzkeks! Wie Ihr auf Instagram sehen konntet, gab es dennoch Gerichte wie den Burger – ganz ohne Fleisch.

Worum es mir am meisten leid tat, waren die Süßigkeiten. Da ist der Schrank voll mit Kinder Schokobonsen, Kinder Country, Duplos, Oreos, Gummibärchen.. all die tollen Sachen und die einzige Tüte in die ich greifen konnte waren Reiskekse mit Zartbitterschokolade. Dafür gab es bei mir Geleebananen.. so!

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First of all I have to say: It’s much easier than expected! The first week I was freezing the whole time and I ate everything I found because of the huge hunger! A lot of people aked me: „Is there still anything for you to eat?“. I started to tell them what dishes are gluten free and vegan and it’s much more than you think! As most used side dishes potatoes and rice are gluten free and with the lowest calories btw. Bread is something I had to make by my own; the stuff you can buy is damn expensive. Gluten free was much harder for me than vegan. Especially breakfast was hard. I always have a sandwich while driving to work or university; no time for some baked beans or joghurt & fruits.

Vegan was ok. I never ate that much meat and in the past I already used diary free stuff. Only eggs are a thing I really missed; egga are great! You could see on Instagram what I ate and despite I had dishes like the great burger without any meat.

Sweets are something which are very hard to find in vegan AND gluten free. My parents have a lot of great stuff in their closet and the only thing I could eat was the rice cakes with chocolate.

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Was hat denn der ganze Spaß jetzt gebracht? Meine Probleme mit dem Bauch sind passé – der Blähbauch ist weg. Das fiel mir als erstes auf. Zudem ist dieses unangenehme Gefühl, das Essen würde mir noch im Hals stecken, ebenfalls dahin. Es gibt auch kein Völlegfeühl mehr und das Gefühl Magen und Speiseröhre wären entzündet hatte ich auch nicht mehr.

Weiter ist mir aufgefallen, dass meine Gelenkschmerzen nicht mehr sind. Ich hatte starke Schmerzen, wenn ich das Knie nur kurz in einer Position hatte und dann zum Beispiel aufstand. Bei Besprechungen still sitzen war in der Zeit Horror, weil ich permanent den Drang hatte mich zu bewegen um diesem Schmerz vorzubeugen.

Die Haut hat sich nicht merklich verbessert. Unterlagerungen sind noch vorhanden, aber große Pickel gab es zumindest keine mehr.

Auch wenn es nicht das vorrangige Ziel war, habe ich dennoch gute zwei einhalb Kilo verloren – immer noch traurig, wenn man bedenkt, dass ich noch immer mehr wiege als zur Zeit als ich aus China wiederkam und bei weitem noch 10 Kilo mehr als  vor einem Jahr bevor ich ging. Dennoch habe ich nicht weiter zugenommen; das ist doch was. Und wenn ich jetzt noch erwähne, dass ich viel mehr gegessen habe als vorher, ist das doch auch gut.

Ob es damit etwas zu tun hat kann ich nicht beurteilen, aber diesen Monat waren meine Regelschmerzen lange nicht so stark wie in den letzten Monaten.

Stimmungsmäßig hat sich natürlich auch etwas getan; ich bin zwar kein Mensch der oft schlecht gelaunt ist, aber dass man mit Blähbauch und Schmerzen keine Stimmungskanone ist, versteht sich vermutlich von selbst.

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And did something happen? Of course – my belly problems are gone. No potbelly and no pain anymore. I had this feeling the food seems to be up to my throat. I never had that feeling since I started. No abdominal fullness and no feeling of a sored stomach or gullet anymore.

The joint pain is gone and I don’t know if it really fits to the eating, but my menstrual craps are much weaker than they were before. My skin is not really better, but the big spots are gone.

It was not the main goal, but I lost 5 pounds, although I ate a lot more than before. Without the pain and bloating my mood is much better, even if I wasn’t a person in bad mood a lot.

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Wie geht es nun weiter? Ich werde damit beginnen das Gluten wieder zuzusetzen. Die restliche Ernährung bleibt vegan. Schauen wir was passiert. Passiert nichts, wird es wohl das tierische Eiweiß sein, welches mir zusetzt. Passiert etwas, war es das Gluten. Vielleicht war es auch beides. Prinzipiell ist allerdings schon beschlossen die Ernährungsweise so weitestgehend weiterzuführen. Weitestgehend heißt nicht streng. Ich musste des Öfteren „Nein“ sagen zu Geburtstagskuchen, Essenseinladungen und Bier. Ich denke, wenn ich mich darauf beschränke nur auswärts und nur wenn mich der Hunger überkommt und keine Alternativen da sind auf das „böse“ Zeug zurückzugreifen, wird das schon in Ordnung sein.

Ich mag es sehr in der Küche rumzuexperimentieren und ich hatte in letzter Zeit wieder öfter die Gelegenheit und Not dazu – es gibt noch viele Ideen, die mir im Kopf umherkreisen und die ausprobiert werden wollen; dafür waren 30 Tage einfach viel zu kurz!

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So, what’s next? I started to eat gluten but still vegan. Let’s see what happens. Are there no changes, the animal protein was the bad stuff; if the problem restart, it’s the gluten’s fault. Mabye it was both. All in all I decided to keep going on eating in that way and allow „normal“ food to myself when I’m at a night-out with some friends or at a birthday without enough alternatives.

I love to experiment around with new dishes and it was great to have new starting points – 30 days were not long enough; there are still a lot of recipe ideas!

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