„Das erste Mal als ich sterben wollte, war ich 15 – sie hieß Connie.“

liebeskummer

Ich weiß gar nicht mehr an welchem Tag es in dieser Woche war, aber irgendwann schaute ich mal einen Sender, den ich sonst eigentlich nur zu Weihnachten anpeile oder hin und wieder mal wenn nichts anderes läuft ooooder ich zufällig daran denke mal HartAberFair einzuschalten. Ich mag den Herrn Plasberg ja sehr gerne muss ich sagen und so blieb ich auch wieder hängen als ich ihn und Matthias Steiner im Gespräch sah. Der Plasi und der Steini (Ist Euch, mal nebenbei, mal aufgefallen wie unglaublich sympathisch Steini ist; gar nicht mein Typ, aber irgendwie interessant).. wir schweifen wieder ab. Also Plasi und Steini waren leider schon fertig als ich einschaltete und es ging weiter mit einem Gast der über das Leben als Pupertätsvater schrieb und passend zum Thema Pupertät ging es weiter mit einer Frau die Liebeskummerhilfe anbietet. Einige Aussagen der Gäste und des Moderators brachte mich dazu mal wieder über das Thema Liebeskummer nachzudenken. Hinzu kam, dass ich bei meinem monatlichen Arztbesuch (diese Woche war es der letzte; 4 Jahre vorbei; yeah!) einen Fragebogen für eine Studie der Uni Dresden ausfüllen sollte. Es soll analysiert werden wie viele Menschen depressiv sind und dahingehend behandelt werden oder eben nicht. Bei einigen Fragen konnte ich tatsache mal „manchmal“ ankreuzen und bei der Frage, ob es mir mal länger als 2 Wochen schlecht ging kamen wieder diese Erinnerungen an meine letzte Trennung hervor, die auch locker hätte als Szene aus einem Liebesdrama durchgehen können.

Frank Plasberg sagte in PlasbergPersönlich auf dem WDR zur Einleitung- „Das erste Mal als ich sterben wollte, war ich 15 – sie  hieß Connie.“ und ein anderer Gast meinte zum Thema Trennung: „Verlassenwerden ist das größte Geschenk, das einem gemacht werden kann; es wird Platz frei für jemanden viel besseren!

Da stellt sich zum einen die Frage: Wegen jemandem sterben; ist es das Wert? Warum kann Liebeskummer lebensgefährlich werden? Warum finden wir Romeo & Julia so romantisch? Und: Ist Verlassenwerden wirklich ein Geschenk? Warum schaffen es Menschen innerhalb kürzester Zeit, nach Verlust der großen Liebe, wieder auf die Beine zu kommen und jemanden neuen kennenzulernen? Und warum verlieren andere vollkommen den Boden unter den Füßen? Welche Folgen kann Liebeskummer haben? Trauern Männer anders als Frauen?

Es ist ein schweres Thema. Jeder hat seine Einstellung zum Thema Liebe und zum Umgang mit Liebeskummer. Dazu ist auch jede Trennung anders; nicht jedes Mal ist da dieses tiefe Loch und manchmal ist es nur eine kleine Kuhle. Es gibt Menschen, die sich Hals über Kopf verlieben können und alle paar Woche „Die große Liebe“ kennenlernen und dann gibt es wieder Menschen, die offenbar nie die große Liebe finden; ja nicht einmal eine kleine und angeblich nie Glück haben in der Liebe. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber mir ist aufgefallen: Je intelligenter und ehrgeiziger der Mensch, desto schwerer fällt die Liebe. Je einfacher das Gemüt, desto leichter verliebt es sich. Wer sich leichter und öfter verliebt, kann öfter Liebeskummer ausgesetzt sein. Er könnte aber auch viel weniger leiden, weil er die Fähigkeit besitzt sich schnell wieder anderen zuzuwenden und so die alte Liebe zu vergessen.

Grundlegend hat Liebeskummer aber bei allen Menschen das gleiche Gesicht:

Phase 1: Verleugnung und Nichtwahrhabenwollen

Phase 2: Verzweiflung und Erstarren

Phase 3: Letzte Halteversuche und Wut

Phase 4: Akzeptanz und neuer Lebensmut

Die Phasen zeigen sich jedoch bei jedem anders und auch die Länge bestimmt sich individuell. Besonders Phase drei ist die verheerende. In dieser Phase versuchen wir noch einmal mit dem oder der Ex zu sprechen. Versuchen alles noch zu retten und wenn es nicht klappt kommen Wut und Eifersucht. Hier und da Racheversuche und manch einer ringt dann mit Gedanken, die niemals jemand haben sollte.

Ich lernte mal jemanden bei Freunden kennen, mit dem ich mich auch sehr schnell gut verstand. Leider durfte ich ihn nur etwa einen Monat kennen. Als ich selber mittem im Liebeskummer steckte schrieb er mir „Bleib mir gesund, Große“ und ich verstand es zu dem Zeitpunkt nicht.  Er fragte noch wie es mir ginge. Wir schrieben noch etwa eine halbe Stunde hin und her, er hörte sich meinen Kummer an, gab mir noch einen Rat und verabschiedete sich mit „Ich werd dann mal los“. Eine halbe Stunde später raste er mit seinem Auto gegen die Autobahnbrücke im Nachbarort. Das ist seit März genau vier Jahre her. Nur ein paar Tage vorher schrieb er mir, dass es ihm wieder richtig gut ginge. Ein Jahr später entschied sich ein Freund von ihm für den gleichen Weg mit seinem Liebeskummer umzugehen und wählte einen Baum am Ortseingang.

Laut Statistik soll wohl weltweit etwa alle 45 Minuten ein Mensch den Entschluss fassen abzuschließen. Der Gründe gibt es viele, doch oft ist ein anderer Mensch der Grund dafür. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, wie ein anderer es wert sein kann mein Leben zu beenden. Warum kann ein anderer Mensch so viel Besitz von mir ergreifen, dass ich ohne ihn nicht mehr leben will? Welche Gründe kann es haben, dass alle schönen Momente im Leben vorher vergessen werden und die Zukunft nur noch im Tode zu sehen ist?

Jedes Kind lernt sie schon in der Schule, die Geschichte von Romeo und Julia. Das junge Paar, welches ohne den anderen nicht mehr leben wollte und durch Gift und Klinge den gemeinsamen, aber durchaus abwendbaren Tod findet. Uns wird erklärt, Shakespeare hätte mit dieser Geschichte ein Meisterwerk erschaffen. Eine Tragödie, den wahren Wert von Liebe, Partnerschaft und Abhängigkeit verkörpernd. Unzählige Variationen gibt es auf den Theaterbühnen und Leinwänden, Papieren und Tonträgern. Mein Favorit ist die Geschichte Romeo und Julia auf dem Dorfe von Gottfried Keller; auch wenn nur sehr dünn, das einzige Buch welches ich in einem Rutsch an einem Vormittag durchgelesen habe. Das traurige an der Geschichte: sie ist nicht erdacht. Eine entsprechende Zeitungsmeldung über den Tod eines jungen Paares, Kinder verfeindeter Eltern, im Fluss die gemeinsame Ewigkeit gefunden, lieferte die Grundlage.

Ich kann nichts romantisches daran finden. Mein Sinn für Romantik ist ohnehin nicht besonders ausgeprägt. Vielleicht ist es romantisch und ich verstehe es nur nicht. Ich verabschiedete mich bei der Trennung von meinem Ex mit den Worten „Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ich. Nur wenn es mir gut geht, kann ich glücklich werden.“ und das habe ich auch genauso gemeint. Er war nicht für mein Glück verantwortlich. Ich bin dafür verantwortlich. Und so ist es bei jedem. Andere sind nie für unser Glück und unser Wohlbefinden verantwortlich (das der eigenen Kinder ausgenommen). Und wir sollten ihnen diese Last auch nicht aufbürden. Denn genau das ist es: eine Last. Es ist schön, ein Teil des Glückes eines anderen Menschen zu sein und einen großen Teil dazu beigetragen zu haben, aber es ist nicht fair die komplette Verantwortung dafür übergeben zu bekommen.

Ich habe letztens darüber nachgedacht, wie es sich mit den Exfreunden anderer verhält. Dein Arschloch könnte mal mein Traummann sein. Viele halten es für richtig über den Ex schlecht zu sprechen; ihm Namen zu geben, die mit dem Schatzi, Spatzi, Hasi von vorher nicht mehr viel gemein haben. Ihnen werden die schlimmsten Eigenschaften zugesprochen und komischerweise ist er oder sie „das beste was mir je passiert ist“ für den nächsten Partner. Aus Liebe Hass werden zu lassen ist etwas, das die meisten als unrichtig abtun und bei dem sie der festen Meinung sind, das gehöre sich nicht. Ich muss ganz klar sagen, wenn eine meiner Freundinnen sich dazu entschiedet ihren Ex für immer zu hassen und mit Flüchen und bösen Namen zu bewerfen, dann hat sie da meine volle Unterstützung – auch wenn sie eventuell im Unrecht ist. Sie bekommt meinen Beistand nicht, weil ich es für gutheiße und Verfechterin des Unrechts bin – ganz im Gegenteil. Hass ist mir bei ihnen allerdings wesentlich lieber, als tiefe Trauer die zu Verzweiflungstaten mit PS und Autobahnbrücken führt. Wenn Hass sie davon abhält, sich etwas anzutun, sollen sie hassen; sollen sie fluchen; sollen sie unangemessen betiteln. Hass flacht irgendwann ab; der Tod ist für die Ewigkeit.

Manche Menschen schaffen es zwar, von impulsiven und verheerenden Taten Abstand zu halten, verfallen aber dennoch in eine tiefe Depression. Es gab durchaus Momente in denen ich ernsthaft darüber nachdachte zum Arzt zu gehen. Ich habe wochenlang meine Tage damit verbracht mich aus dem Bett zu quälen, zur Arbeit zu fahren, dort ohne ein Wort an meinen Kollegen vorbeizulaufen, bis Feierabend meine Aufgaben zu erledigen, meine Pausen streichen zu  lassen um nicht in die Verlegenheit zu kommen mit meinen Kollegen sprechen zu müssen, wieder nach Hause zu fahren und ohne wirklich Inhalte wahrzunehmen vor dem Fernseher zu warten bis es wieder an der Zeit war ins Bett zu gehen. Es war schwer genug die Kunden nicht spüren zu lassen, dass es mir nicht gut ging. Meine Kollegen wussten was passiert war und merkten schnell, dank unserer freundschaftlichen Verhältnisse, dass sie nicht fragen sollten; dass sie mich einfach in Ruhe lassen sollten und nahmen mir mein Verhalten ihen gegenüber auch nicht übel. Ich bin froh zu der Zeit diese Kollegen gehabt zu haben und nicht eine Gruppe von Menschen, die nicht wissen, wann sie sich raushalten sollten; wann gute Ratschläge nicht erwünscht sind. Vielleicht lag es auch daran, dass außer meiner etwa zehn Jahre älteren Chefin alle anderen in meinem Alter waren. Oft hat die ältere Generation ja den Drang uns erklären zu wollen, wie die Welt funktioniert und wie wir in solchen Situationen handeln müssen. Nicht könnten, sondern müssen. Ich bin nicht gut im Trostspenden. Ich bin an sich nicht der richtige Ansprechpartner bei solchen Themen. Ich quäle mich immer, meinen Freunden zuliebe, durch solche Gespräche. Aber auch wenn es mir leicht fallen würde, würde mir nicht einfallen gleich mit „Tu dies, tu das und lass jenes“ loszulegen. Jeder muss nach einer Trennung trauern dürfen, solange es dauert und wenn er soweit ist sich Ratschläge anzuhören, wird er das sagen oder zumindest signalisieren. Wie lange diese Zeit dauert, ist individuell. Nicht nur personenabhängig, auch beziehungsabhängig. Als Freund sollte man ein Auge auf den Leidenden haben, aus bereits genannten Gründen, aber sich soweit im Hintergrund halten bis es Zeit ist ihn an die Hand zu nehmen um etwas trinken zu gehen.

Grundsätzlich ist es dabei egal, ob es sich um einen Freund oder eine Freundin handelt. Männer und Frauen leiden gleichermaßen an Liebeskummer. Lediglich ihre psychische Verfassung und das emotionale Gerüst in dem sie sich befinden entscheidet, ob sie weinend zusammenbrechen und wochenlang nicht ansprechbar sind oder nach zwei Tagen den besten Freund anrufen und ein Bier bestellen. Auch Männer können leiden, lange leiden und es gibt ebenso Frauen, die scheinbar unerschütterlich sind. Und auch wenn es oberflächlich scheint, als wäre alles wieder gut, kommen diese kleinen Momente die einem zeigen, da steckt noch ein kleiner Splitter. Die wochenlange Trauer ist vorbei, zwei Jahre sind wir mittlerweile getrennt (nach 5 gemeinsamen Jahren) und doch schockte es mich wie jeher gestern Morgen eine Mail von ihm zu sehen. Er meldet sich regelmäßig und auch wenn die Abstände länger werden, passiert in mir immer wieder das gleiche. Doch niemals hätte ich in soweit in den Himmel gehoben mir für ihn und wegen einem Leben ohne ihn das Leben nehmen zu wollen. Allerdings war ich es auch die das Ende geschaffen hat.

Ich bin der festen Überzeugung, der Mensch kann sich mehr als einmal unsterblich verlieben. Der Mensch muss sich öfter verlieben können. Im Leben passieren Dinge, die wir nicht beeinflussen können und die uns die zweite Hälfte zu früh nehmen; auch wenn wir dann schon faltig und gebrechlich sind. Wir müssen wieder jemanden finden können. Meine Tante sagte zu meiner Mutter sie würde nach dem Tod meines Onkels nun das Leben alleine genießen. Ich hoffe für sie, sie wird auf diesem neuen Weg jemanden finden, der sie von dieser Idee wieder abbringt. Sie ist zu jung um den Rest ihres Lebens alleine zu verbringen. Genau daher muss es mehr als einen geben. Und es gibt viele Beispiele die uns zeigen, wie Menschen nach beispielsweise 45 gemeinsamen und glücklichen Jahren ihren Seelenverwandten verlieren und doch bald wieder eine neue Liebe finden. Stirbt ein Teil der Großeltern ist die Sorge um den anderen oft besonders groß. Häufig folgen sie ihrem Partner nach kurzer Zeit. Auch meine Oma folgte ihrem Mann kurze Zeit nach seinem Tod. Sie scheinen anfälliger für schwere Krankheiten; unwillig dem eigenen Leben auch alleine noch einen Sinn zu geben; sie scheinen aufzugeben und zu warten bis der Tod sich um sie kümmert. Was gibt es besseres als zu sehen, wie ältere Menschen sich neu verlieben? Finden sie eine neue Liebe können wir davon ausgehen, dass sie mit diesem einen kleinen Zittern im Herzchen gleich mehrere weitere Jahre gewinnen. Und wenn sie es können, warum sollten wir mit unseren paar Jahren auf dem Buckel es nicht auch schaffen?

In der Finanzkrise verkaufte wir in der Bank NRKS-Anleihen. Dabei stand NRKS für nichts anderes als: Nach Regen kommt Sonnenschein. So ist es immer. Nach Regen kommt immer Sonnenschein und nach Sonnenschein kommt irgendwann auch wieder Regen. Es ist ein Kreislauf. Wir lernen kennen und lieben = Sonnenschein und wir verlieren = Regen. Und wenn Wir verloren haben, verlieben wir uns wieder. Es kann sein, dass zwischen Regen und Sonnenschein mal eine wolkige Zeit ist: trocken, aber bedeckt, aber auch da kommt irgendwann wieder die Sonne raus und wenn wir den Regenschirm zulassen und die Sonnenbrille absetzen können wir die Zeit sogar genießen. Wie lange auch immer die Sonne scheint, der Regen plätschert oder die graue Decke tief über uns hängt, es ist und bleibt ein Kreislauf, den wir nicht künstlich unterbrechen sollten.

Es gibt kein Problem, das sich nicht lösen lässt. Und gerade bei Liebeskummer können wir ganz bewusst Einfluss nehmen. Was kann helfen? Wie kann man Liebeskummer überwinden?

Ganz am Anfang steht das Trauern. Die Trennung in einer Beziehung kommt dem Verlust eines geliebten Menschen gleich. Oft wird er oder sie von jetzt auf gleich aus unserem Leben gerissen. Auch wenn er oder sie zwar weiterhin lebt, gibt es ihn oder sie in unserem Leben nicht mehr. Trauern muss also erlaubt sein. Es muss in Ordnung sein sich ein paar Tage frei zu nehmen und mit einem Jahresvorrat Taschentüchern mit James Blunt im Bett zu bleiben.

Wenn man es dann schafft mal für ein paar Minuten oder Stunden ohne Weinanfälle zu existeren, sind Freunde und/oder Familie der nächste Ansprechpartner. Man muss über die Trennung sprechen. Man muss sagen dürfen, was man fühlt. Und man muss alle Fragen stellen dürfen. Freunde können sie uns dabei nicht beantworten, aber sie können uns helfen, die richtigen Fragen zu finden.

Oft möchte man dem Partner noch so vieles sagen. Anstatt ihn mit Mails oder SMS zu bombardieren, rate ich meinen Freunden immer sich einen Block und einen Stift zu nehmen. Sie sollen einen Brief schreiben mit allem was ihnen durch den Kopf geht. Mit allen Vorwürfen, allen Fragen, allen Gedanken die sie quälen. Das Zeug muss einfach raus! Der Brief muss nicht einmal abgeschickt werden. Gerade nach einer frischen Trennung und wenn nicht alles fair abgelaufen ist, wird er vermutlich nie beantwortet werden, aber alleine es aufzuschreiben, zu formulieren und rauszulassen hilft enorm. Wichtig auch: aufheben. Irgendwann kommt vielleicht der Moment, wo man nochmal über eine zweite Chance nachdenkt. In diesem Moment sollte man sich diese(n) Brief(e) noch einmal durchlesen.

Wenn die Tränensäcke etwas abgeklungen sind: raus! Sport machen, Ausgehen, Freunde treffen, einfach wieder am Leben teilhaben. Ablenkung kann oft nicht nur helfen die Gedanken an den anderen mal für eine Sekunde zu vergessen, sondern auch zeigen wofür es sich wieder zu leben und zu lachen lohnt.

Für mich war das Ausgehen nicht genug. Ich konnte nicht draußen sein ohne mich permanent umzusehen, ob er irgendwo ist; ohne jedesmal halb einen Herzinfarkt zu bekommen wenn mir dieses graue Auto dieser einen Marke entgegenkam. Ich entschied mich zu gehen. Das Angebot für China kam zu dieser Zeit genau im richtigen Moment. Natürlich muss keiner für mehrere Monate das Land verlassen; schon ein Kurzurlaub an einem Ort wo man immer mal hinwollte kann sehr entspannend sein – besonders, wenn man nie dort war, weil der andere nicht hinwollte. Neue Welten, neue Eindrücke und neue Menschen können einem eventuell ein ganz neues Leben eröffnen.

Wer sich keinen Urlaub leisten kann, dem hilft vielleicht auch einfach ein kleines Projekt: Renovieren, mal ein neuer Look, ein neues Hobby.. beim Renovieren bietet es sich dann auch an das ganze alte Zeug von ihm oder ihr zu entsorgen. Und so manch einer hat nur auf dem Weg zur Mülltonne schon seine große Liebe getroffen.

Ich zitiere gerne noch einmal: „Verlassenwerden ist das größte Geschenk, das einem gemacht werden kann; es wird Platz frei für jemanden viel besseren!

I’m sorry guys; I’m sure you can understand the fact, that I don’t want to translate that all. As a short summary in the words of Siw Malmkvist: „Lovesickness isn’t worth it, my darling. It’s a shame for the tears in the night. Lovesickness isn’t worth it, my darling. ‚Cause tomorrow everything will be alright.“

12 Gedanken zu “„Das erste Mal als ich sterben wollte, war ich 15 – sie hieß Connie.“

  1. ohmeingott Romy.. ich habe gerade Tränen in den Augen und Gänsehaut überall… Dieser Zitat ist einfach WOW: “Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ich. Nur wenn es mir gut geht, kann ich glücklich werden.” Und natürlich: “Verlassenwerden ist das größte Geschenk, das einem gemacht werden kann; es wird Platz frei für jemanden viel besseren!“
    Du weisst ja, mein Mann war auch mein erster, also hatte ich nie eine Trennung von einem Mann. Aber vor ein Paar Jahren eine Trennung von meiner (damals) allerbesten Freundin. Das tat sooo weh! Wie eben eine Beziehung die zu Ende geht. Es ging mir so schlecht, und meine Freunden und mein Mann machten sich Sorgen um mich. Ich weiss noch genau… Aber weisst du was? Es musste so sein, und erst jetzt sehe ich alles auch.. warum.. will jetzt nicht in die Details, aber dank dem hab ich auch endlich Platz gemacht für superliebe neue Menschen. Die sonst den Weg zu mir nie gefunden hätten (und ungekehrt)… Ich habe auch mehrere Freunden in diesem Liebeskummer erlebt, und das ist nicht schön, nicht leicht, aber genau das ist es, wir als Freunde (oder Umfeld) müssen sie einfach halten, wenn es so weit ist… da sein für sie. abwarten und dann da sein!

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