Und gleich nochmal mit dem Finger im Fernweh gepopelt.. Liebster Award

Die liebe hübsche Sonni hat mich ausgezeichnet mit dem Liebster Award – das freut mich natürlich ganz besonders, da ich sie sehr mag und gleichzeitig auch unglaublich hasse (nicht als Person, aber lest weiter)! Kennengelernt hatte ich sie beim Modelcontest von Sheego 2012; Teil der Wilden 13 und damals erzählte sie schon vom bevorstehenden Trip nach Asien und alles sah so toll aus und klang so gut und die Fotos.. und dann kam 2013 die nächste Nachricht und was macht sie jetzt? Sonni macht seit Monaten (Monaten!) nichts anderes als durch die Weltgeschichte zu reisen. Angefangen im November, unter dem Vorwand ihr Praxissemester zu machen, von Indien über alles was Südasien zu bieten hat bis sie nun, mit dem unterwegs gefangenen Traumprinzen, in Australien angekommen ist und auch noch eine Weile bleiben wird. Als wären die ganzen Reisen zuvor nicht schon neidträchtig genug gewesen. Aber ich gönne es ihr ja; auch wenn ich es mir genauso gönnen würde und es mich regelmäßig grün werden lässt😀 Die Berichte und Fotos sind wunderschöntoll und solltest Ihr es über’s Herz bringen, schaut auf jeden Fall mal bei Ihr rein und solltet Ihr ein zu neiderfüllter Mensch sein, schaut auch rein und seht es als Therapie. Weltfisch heißt ihr Blog und beherbergt alle kleinen und großen Geschichten.

Und dass sie, mit all den Abenteuern beschäftigt noch die Zeit findet ab und zu reinzuschauen und an mich zu denken, macht mein kleines Herzchen ein bisschen stolz. Ihr kennt das Prinzip des Awards bereits aus diesem und aus diesem Post:

1. Verlinkt die Person, die Euch verlinkt hat
2. Beantwortet die 11 Fragen
3. Findet Blogger, welche ihr gut findet oder deren Blog Ihr gerne lest und nominiert sie.
4. Denkt Euch 11 neue Fragen für diese Blogger aus

Ich hatte erst überlegt, ob ich noch einmal mitmachen sollte, da ich diesen Tag ja schon ein paar Mal gemacht habe – aber als ich ihre Fragen sah war klar, natürlich mache ich den mit. Ich wandele ihn wieder etwas ab, aber ihre Fragen sind diesmal nicht so Bloggerfragen, sondern ganz weltenbummlermäßig. Meine Perspektive darauf ist eine etwas andere, als die eines aktuell Reisenden. Und dies sind ihre ELFen:

***

1.) Was ist der erste Moment, der dir in den Sinn kommt, wenn du an deine Reise denkst? [Ich gehe hier auf einen Reise, die noch nicht gemacht wurde]

Es gibt eine Reise, die es mir seit dem letzten Jahr schon sehr angetan hat und jedesmal wenn ich daran denke und mir überlege wie und wo und wann ich sie realisieren kann, denke ich an dieses eine Bild: Ein alter Bus, irgendwo im Nirgendwo, seit einiger Zeit unterwegs, mit der Karte auf der Motorhaube und dem glücklichsten Lächeln im Gesicht. Ich würde sehr gerne einfach einmal um die Welt fahren. Angefangen in Kapstadt durch Afrika über Marokko nach Europa Richtung Asien den Asian Highway N°1 und die alte Seidenstraße zurück nach China entlang der Ostküste durch Südasien nach Australien, Neuseeland zurück nach Japan, rüber nach Amerika die Westküste entlang zum Kap Hoorn und im Osten wieder hoch um zurück nach Europa überzusetzen. Natürlich so getaktet, dass die spannendsten nationalen Festlichkeiten dabei erlebt werden können😀 Ich wüsste jetzt nicht wie lange man dafür unterwegs sein soll, aber gehen müsste das doch. Aus der Idee an der Black Sea Rallye teilzunehmen entwickelte sich so langsam in den letzten Monaten diese Planung und vielleicht schaff ich das noch vor der 30… Roadtrip deluxe!

Quelle: trbimg.com

2.) Gibt es etwas, was du anders machen wuerdest?

In Bezug auf mein kleines großes Abenteuer im letzten Jahr gibt es da ein ganz klares „Ja!“ – Jede Chance auf eine Verlängerung nutzen. Ich habe mich ohne Ende geärgert, nicht auch das Praxissemester dort gemacht zu haben. Auf Nummer Sicher gegangen zu sein und nicht unwissend, wie es wohl werden würde, ein Risiko einzugegangen zu sein und zu bleiben, wenn alle anderen gegangen sind, war der größte Fehler überhaupt.

3.) Was war der Augenblick, der dich bis heute noch zum Lachen bringt?

Das ist eine sehr schwere Frage und das ist eigentlich traurig, weil mir auf Anhieb nichts einfällt, wo Ihr Euch bei kringeln würdet. Es gibt viele Dinge, die mich auch heute noch zum Lachen bringen, allerdings sind das hauptsächliche solche Situationskomiken; „Musst du dabei gewesen sein“-Momente😀 Vermutlich wären die gar nicht lustig, wenn ich die jetzt erzähle😀

4.) Gibt e seine Person auf deiner Reise, die dich massgeblich beeinflusst hat? Wenn ja, wer und warum?

Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und jeder hat seinen Einfluss hinterlassen. Eigentlich haben sie alle gemeinsam beeinflusst – Menschen, die man weit weg von Zuhause trifft sind oft alle gleich und was man von ihnen lernen kann: Mach’s einfach! Ohne viel nachdenken. Sei spontan! Manchmal bieten sich Chancen nur einmal und dann müssen wir sie ergreifen. Plane nicht zu viel, sondern zieh einfach los! Nur so kann es wirklich einmalig werden. An wen ich aber natürlich am liebsten dabei denke, ist mein allerliebster Kanadier; Canadian D.

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5.) An welchen Ort wuerdest du sofort zurueck kehren?

Ich würde sehr gerne wieder nach Prag – bin auch schon am überlegen, ob ich diesen einen Masterstudiengang, der mich doch sehr interessiert belege, weil ich dann für ein halbes Jahr noch einmal nach Prag könnte. Aber auch Hong Kong würde auf meiner Liste ganz oben stehen. Die vier Tage dort waren einfach zu wenig. In ein paar Jahren möchte ich auch auf jeden Fall zurück in Hangzhou sein – die Stadt steckt mitten in der Entwicklung und gerade in unserem Studentenviertel, in Xiasha, waren riesengroße Baustellen mit interessanten Konzepten – direkt neben unserem Campus sollte ein europäisches Dort entstehen. Nur um zu sehen, was aus der Stadt geworden ist würde ich schon zurückgehen.

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6.) Was war fuer dich besonders anstrengend?

Besonders anstregend war am Reisen eigentlich nichts. Natürlich ist studenlanges Unterwegssein anstrengend und schlaucht und wenn man dann mal endlich angekommen ist, kann man entweder direkt ins Bett fallen oder noch bis Sonnenaufgang feiern gehen. Beides haben wir gemacht. Aber ich halte das für ein selbstgewähltes Schicksal – wer das eine will, muss das andere lieben.  Am anstrengendsten für mich, war aber eigentlich ich. Ich hatte in China sehr oft, mindestens alle drei Wochen, extreme Schwächeanfälle. Bei unserer ersten Reise nach Shanghai ging es mir so und auch als wir nach Peking geflogen sind zum Festival. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, war einerseits sehr schwach und müde und andererseits innerlich zu unruhig und konnte nicht schlafen. Laut der anderen dazu noch blass und genervt und sprechen wollte ich auch nicht. Dadurch gab es leider Zeiten, die für mich nutzlos waren – die erste Nacht in Shanghai und ich ging nach 4 Stunden anstrengender Anfahrt zum Hostel sofort ins Bett während die anderen sich aufmachten die Stadt zu erkunden. Ich hatte es zwar in Deutschland auch, aber seltener und seit ich meine Ernährung umgestellt habe schon seit Monaten gar nicht mehr oder nur ganz schwach. Ich gehe also stark davon aus, dass es am Essen gelegen hat – vielleicht ein Nährstoffmangel oder irgendeine andere Reaktion. Aber dieses Unwissen, was und warum und wann das passiert und nicht zu wissen was ich dagegen machen kann und wann es wieder weg sein wird; das war sehr anstrengend.

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7.) Welche Dinge hast du am seltesten auf deinem Trip gebraucht?

Das ganze medizinische Zeugs; da schleppt man vorsichtshalber so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich mit und dann braucht man nichts davon – gut, den Verband und die Erkältungstabletten brauchte ich, aber der Rest blieb nahezu unangetastet. ABER: nie vergessen. Immer mitnehmen. Wenn ich auch nur etwas davon Zuhause gelassen hätte, hätte ich es sicher gebraucht.

Und auch das Buch war absolut unnötig – gelesen habe ich es erst wieder in Deutschland, denn zum Lesen hatte ich keine Zeit.

8.) Auf was konntest du waehrend deiner Reise nicht verzichten?

Das gute deutsche Essen. Regelmäßig mussten wir uns irgendwo etwas nahekommendes angeln. Auch, wenn es teilweise nicht so viel mit einem wirklichen Brötchen gemein hatte, tat so ein Marmeladenbrötchen ab und zu doch richtig gut und wenn es dann doch einen Kinder Riegel gab… und die eigentlich unglaublich abartige Bratwurst in Shanghai war beim ersten Bissen die beste die ich je hatte und die Boulette und der Kartoffelsalat in Peking.. Gott sei Dank lässt sich überall was heimisches finden😀

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9.) Was war der Moment, der dich fuer immer begleiten wird?

Vermutlich die Massenpanik beim Great-Wall-Music-Festival. Es ist keine schöne Erinnerung, aber sie ist nun einmal da und glücklicherweise haben wir sie alle, bis auf ein paar Schrammen und blaue Flecke, gut überstanden.

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10.) Unverhofft kommt oft – passt das zu deiner Reise?

Ich hoffe es. Spontane Entscheidungen sind bislang immer gut gegangen und haben die schönsten Erlebnisse hervorgebracht und ich hoffe sehr, dass auf meinem Roadtrip Deluxe, den ich mir bis 30 fest vornehme, genau das maßgebend sein wird.

11.) Der ultimative Tipp fuer andere (Ort / Hinweis / Land)

Da jeder etwas anderes will und braucht, gibt es keinen ultimativen Tipp an Ort und Land. Aber einen Hinweis: Über den Tellerrand schauen. Sich mal von den typischen Touristenpfaden abwenden. Land und Leute auf eigene Weise kennenlernen. Auf Reisen nicht Tourist sein, sondern einfach dort leben und wenn es nur für eine Woche ist. Wenn man versucht ein Leben dort zu haben, und nicht die typischen Touristenattraktionen abzuhandeln, kann man ganz tolle Orte kennenlernen, die nicht jeder sieht oder die einem so vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Wenn man zwei oder drei Wochen Urlaub hat, nicht einfach einen Cluburlaub buchen und die Zeit an einem Ort, in einem Hotel, an einem Strand verbringen und nur einmal die Woche zu einem vorgefertigten Ausflug aufbrechen. Mit drei Wochen Zeit kann man ein Land schon ganz gut kennenlernen und daher würde ich immer empfehlen die Zeit zu nutzen durch das Land zu reisen und mehrere Orte zu besuchen.

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Und nun geht es an Euch – ich tagge keinen anderen Blogger und ich stelle auch keinen elf Fragen, ich möchte von Euch wissen:

Wie sieht Eure ideale Reise aus?

2 Gedanken zu “Und gleich nochmal mit dem Finger im Fernweh gepopelt.. Liebster Award

  1. Vielen Dank für diesen superschönen Blog, liebe Romy! Es war mir eine Freude, deine Fragen und Antworten zu lesen!🙂

    Also meine ideale Reise geht nach Griechenland und dauert 3 Monate. Ich will in dieser Zeit alle meine griechischen Freunde im ganzen Land besuchen und mit ihnen Syrtaki tanzen🙂

    • lieben dank😀

      3 monate syrtaki tanzen.. mir reichen schon die 3 minuten bei dem einen lied beim zumba😀 aber auf so einer tollen insel wie in mamma mia (wo auch immer das ist) könnte ich mir durchaus auch vorstellen und wenn man dann noch leute hat die man schon kennt.. perfekt

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