{Styling} How To Find Your Style

style head

Gerade junge Mädchen und Frauen sind noch auf der Suche nach dem einen – ihrem eigenen – dem Style. Wie verhält es sich mit ihm? Woher kommt er? Ist er wirklich nicht erlernbar und was, wenn ich anscheinen keinen habe? Wie kann ich einen Style für mich finden, der gut aussieht und genau zu mir passt? Bin ich Preppy, Rock, Country, Sports, Business..?

Dieser Post soll all jenen eine kleine Hilfe geben, die sich genau diese Fragen stellen und vielleicht die ein oder andere unsichere „Stilikone“ in ihrer Wahl unterstützen.

Especially young girls and women are often searching vor it – their one – the style. What is it? Where does it come from? Is it really natural given and what if I don’t have one? How can I find the right style for myself fitting perfect and looking good? Am I preppy, rock, country, sports, business..?

This post should be a short guide for all asking those questions and maybe a support for all „styleidols“ in their choice.

1. Pinboards

Jedes gute Projekt startet mit einem ordentlichen Brainstorming und genau das ist hier auch angebracht. Ihr könnt dafür entweder Dienste wie Pinterest nutzen; Collagen erstellen, ganz altmodisch mit Kleber und Schere; Ordner auf Eurem PC anlegen oder ein Notizbuch füllen. Sammelt so viel wie möglich – alles was Euch gefällt. Schneidet aus Zeitungen und Zeitschriften aus; besorgt Euch bei Freundinnen Modemagazine die sie nicht mehr lesen möchte (ruhig auch ältere); durchforstet das Internet; geht durch die Geschäfte und schaut Euch die Schaufensterpuppen an oder setzt Euch einfach mal in eine belebte Fußgängerzone und beobachtet die anderen. Was tragen all diese Menschen (und Puppen)? Welche Teile finden sich immer wieder? Wie wird was kombiniert?

Sammelt ohne Wertung – tragt einfach nur zusammen, was Euch gefällt.

Every good project works only with a great brainstorming in the beginning and that’s what you should do first – search for pictures in the internet or magazines, hava a look at all the people around you and make some notes, style collages, etc. to collect as much ideas as possible without judging.

Inspiration

2. „The good ones go into the pot, the bad ones go into your crop.“

Wenn Ihr genügend Fotos gesammelt habt geht es an die Auswahl. Versucht die Bilder nach Eurer Vorstellung zu sortieren. Es können verschiedene Gruppen gebildet werden. Beispielsweise könnt Ihr drei Gruppen machen: Machbar / Vielleicht / Utopia – sind die Outfits überhaupt für Euch so tragbar? Sieht das bauchfreie Top an dem Model toll aus – wird es das auch bei Euch oder ist dieser Stil eher ungünstig? Ferner könnt Ihr einteilen in: Hab ich / Krieg ich / Woher nur – Habt Ihr vielleicht schon einige der Kleidungsstücke oder wisst wo Ihr sie leicht bekommen könnt oder tragen die Models Designerstücke oder Einzelanfertigungen, die nur schwer in den örtlichen Geschäften zu erhalten sind? Eine weitere Möglichkeit wäre auch die Einteilung in: Privat / Geschäftlich / Besondere Anlässe. Macht so viele Einteilungen wie Ihr möchtet; legt ein Outfit ruhig mehrmals ab – verschafft Euch einfach nur einen Überblick.

Try to make an order in your collection – you could build groups like: possible / maybe / never or existing / buying / can’t get or also privat / business / special.. choose whatever you want and is important in your life to get an overview of the feasability of the styles.

choise

3. Window Shopping

Wenn Ihr einen kleinen Plan habt, geht an’s Werk. Sucht Euch zwei, drei oder vier Outfits raus, druckt Euch die Bilder aus und ab auf die Piste – oder in die Onlineshops. Versucht die Outfits durch. Guckt nach ähnlichen Teilen und versucht sie nach zu stylen. Schaut, ob das Outfit, was Euch auf dem Bild gefallen hat, auch an Euch gefällt. Gibt es etwas, das Euch vielleicht einfach nicht steht oder etwas, das besonders gut an Euch aussieht? Probiert die verschiedenen Stile aus und seid auch mal mutig – nur weil es auf dem Kleiderbügel doof aussieht, muss es das nicht auch angezogen..

Dieser Prozess dauert – da braucht Ihr Geduld und es ist nicht an einem Tag gemacht. Nur so könnt Ihr aber Schnitte, Farben und Kombinationen finden, mit denen Ihr Euch gut fühlt und in denen Ihr gut ausseht.

If you’ve made a plan, time to go shopping or just having a look. Print two or three styles and visit some stores (online shops as well) and try to restyle those outfits. The aim is to find style fitting to you and eliminate those which are great but not for you. It will take some time.

example

4. Let’s give it a try!

Manchmal finden wir Dinge im Laden ganz toll und ziehen sie dann doch nie an – probiert aus, ob die Teile auch im Alltag bei Euch standhalten können. Fühlt Ihr Euch den ganzen Tag wohl in dem Outfit; habt vielleicht sogar Komplimente bekommen? Oder kam es nicht so gut an und Ihr seid am Ende des Tages froh, es ausziehen zu können?

Eine gewisse Probezeit solltet Ihr Euch immer geben, bevor Ihr den Kleiderschrank mit vielen ähnlichen Teilen füllt. Habt Ihr dann Euer neues Lieblingsoutfit gefunden, orientiert Euch daran und baut drum herum. Was kann noch hinzugegeben werden? Welche Hose passt vielleicht noch dazu? Was ist mit den alten Schuhen, die schon seit zwei Jahren im Schrank stehen, aber vielleicht gut kombinierbar sind?

Füllt Euren Kleiderschrank nach und nach und schafft Euch so eine gute Basis.

Try the outfits in your daily life – sometimes we have found a piece looking great in the store but we won’t ever wear it. If it feels good after an ordinary day, use it as base and try to find similar pieces and have a look of some fitting you already have.

5. Be yourself!

Mögt Ihr verschiedene Stile sehr gerne, gibt es keinen Grund sich nur für einen davon zu entscheiden. Wenn Ihr den Preppy-Stil (also eher klassisch, konservativ) genauso gerne mögt wie den rockigen Stil (viel schwarz, Leder, derbe), dann tragt sie doch! Die Woche hat 7 Tage; aufgeteilt in Tag und Nacht; Freizeit, Beruf/Schule, Party; innerhalb von vier Jahreszeiten mit den jeweiligen Übergangszeiten und Temperaturunterschieden; dazu unzählige Ereignisse und Festivitäten – es gibt so viele Möglichkeiten und Situationen sich einzukleiden, aufzuhübschen und auszuprobieren. Nutzt diese Möglichkeiten! Tragt, wenn Ihr Euch damit professioneller fühlt, im Job dann eben den Preppy-Look und wenn Ihr dann auf einen Cocktail mit den Mädels geht schmeißt Ihr Euch halt in die Lederjacke und die schnieken Stiefeletten, die für den Job auf jeden Fall unangebracht wären!

Keiner kann Euch vorschreiben, Euch auf einen Stil zu beschränken. Ihr seid es, die Euren Stil erschaffen und wenn es mehrere sind, dann ist das eben so. Und wenn Ihr sie mischen wollt, dann macht das eben – wir sind Individualisten und sollten es auch sein dürfen. Werdet dabei nur bitte nicht zu wild, wenn Ihr konfrontationslos durch die Welt schreiten möchtet.

If you like different styles, you don’t need to choose – use all of them. If you like the preppy e.g. and rock, wear preppy at work and rock while a night out. It’s not forbidden! Wear whatever you like and combine some of the styles, if you like to.

***

Kann man Stil jetzt lernen oder nicht?

Nun, da scheiden sich die Geister. Meine Meinung ist diese: Der Mensch kann alles lernen – solange er es möchte und genügend Zeit bekommt. Theoretisch kann jeder von uns Medizin studieren und seine Professur erreichen – es kann halt nur nicht jeder in der vorgeschriebenen Zeit und für manche wäre es auch eine Lebensaufgabe mit viel Schweiß und Hilfe und vermutlich immer noch auf dem niedrigsten Level – theoretisch möglich ist es jedoch.

Und ebenso ist es mit Stil. Wer sich nie damit beschäftigt hat, was wie zusammen passt, wie die aktuellen Trends sind, wer was wie wo und wann.. woher soll der oder die dann wissen, dass sein aktuelles Outfit seinen Zweck erfüllt, aber halt nicht sonderlich hübsch aussieht. Stil hat ja mit der Praktikabilität eines Outfits nichts zu tun – rein gar nichts. Kleidung ist da um uns warm zu halten; zu bedecken. Wie es aussieht, wer es entworfen hat oder ob es überhaupt richtig passt ist dabei vollkommen überflüssig.

Stil ist einfach nur ein Plus – weil wir es können. Weil wir in einer Welt leben, in der wir die Möglichkeit haben darüber nachzudenken, was womit gut an uns aussieht und ob es gerade den aktuellen Trends entspricht. Es gibt aber auch in dieser konsumorientierten Welt Menschen, die sich eben für andere Dinge als Mode interessieren; die in Kleidung wirklich nur diese prakmatischen Wärmespender sehen.

Wenn man nun aber, im Selbststudium oder durch andere, Wissen über Farbenlehre, Schnitte, Körperformen, etc. aufbaut, kann es auch abgerufen werden. Wir selbst entwickeln keinen Stil. Wir schauen nur, was andere machen und ahmen sie nach – so lernt der Mensch und ebenso kann er auch Stil erlernen. Und ebenso breitgefächert wie in anderen Gebieten, ist das Qualitätslevel nun einmal verschieden. Manch einer hat an kreativer Intelligenz etwas mehr – kann also viel einfacher Farben kombinieren, Muster abstimmen und sich vorstellen, wie das fertige Outfit dann einmal aussehen wird – und manch einer halt eben nicht. Dafür können diese Menschen uns dann vielleicht beibringen, besser mit Geld umzugehen oder sozialer zu handeln – ist nämlich auch erlernbar.

So, is style something we can learn or is it natural given? Well, there is no yes or no answer. Here is what I think: Humans are able to learn everything – everybody could be a medic, but some just need their whole life to learn all they need for the lowest level – but theortically, they could. And it’s similar with style. If you are somebody who never had any interest in fashion, how should you know all the style gadgets? If you have learned something about colours, cuts, body shapes, etc., you could be able to improve the often bad style you have. Nobody „invented“ a special style; we just imitate what we see – that’s how humans learn. We have different kinds of intelleginces and the ones with a good creative intelligence are able to handle the whole style thing better than others – but those people are maybe the ones to teach us how to handle money in a better way or act more social – you can learn those things as well.

2 Gedanken zu “{Styling} How To Find Your Style

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