{Sonntagskolumne} Alice im Möhrchenland

Es war einmal ein kleiner Junge namens Alice… Alice Cooper. Alice spielte ganz ruhig und leise mit seinem kleinen Freund Doktor als es von weit hinten rief: „Alice, who the fu** is Alice?“ und der kleine Junge lief in den Garten. Dort sah er eine Katze. Das kleine Fellknäuel schien nervös und der kleine neugierige Alice rannte hinterher. In den Wald hinein hechtete das Kätzlein und war auf einmal weg. Alice sah ein Loch im Boden und durch eine kleine Unvorsicht fiel er hinein. Er landetet in einem kahlen Raum mit vielen Türen; große und kleine; manch eine ging auf, manch eine blieb zu. Hinter der kleinsten Tür verbarg sich das Paradies, doch der kleine Alice passte nicht hindurch. Auf einmal stand ein Tischchen im Raum mit einem Stück Käsekuchen. Der kleine Alice aß ein Stück und es kribbelte in seinem Bauch. Dieses Gefühl kannte er noch gar nicht. War es wohl von den Doktorspielen? Das Gefühl wurde immer stärker und der kleine Alice sah rechts, sah links.. die Türen wuchsen und das Tischen war auf einmal größer als er. Er wusste nicht, was geschah, doch nun passte er durch die Tür. Als er hindurchging fand er sich in einem Meer aus Blumen wieder, gefolgt von einem hübschen Wäldchen. Auf seinem Weg hörte er Musik: Atemlos schallte es durch die Äste. Das war nicht sein Fall und so lief er weiter. Auf einer Lichtung eröffnete sich ihm ein Blick über das gesamte Gebiet. Auf der rechten Seite befand sich ein Schloss – das ganze Prinzessinnending verstand er noch nie und so reizte ihn auch das Schloss nicht. Auf der linken Seite aber wurde es dunkler, mit Nebel und Jammergeräuschen. Neugierig wie er war, ging er in das Dunkel. Ein oranger Schimmer umgab den Nebel und er hörte etwas atmen. Kaum weiter drehte er sich um und fand sich im Nichts wieder – die hübschte Lichtung, das Schloss und der Wald waren nicht mehr zu sehen. Der kleine Alice machte einen Schritt nach dem anderen und fand sich vor einem Haus. Klein war es, orange.. das war doch kein Holz. Eine alte Frau von 28 Jahren kam heraus und lächelte das Kind an. Sie hielt dieses orange Stück in der Hand aus dem auch das Haus gemacht war. Alice wurde ganz mulmig und er wusste nicht was zu tun. Die alte Frau kam näher und näher hielt Alice dieses orange Stück hin. „Na, magst du ein Stück Möhre, mein Kind?“ – Alice gefror das Blut in den Adern! Möhre! Die alte Frau von 28 Jahren hielt ihm ein Stück Möhre hin. Wie versteinert stand er da und mit aufgerissenen Augen erkannte er das ganze Grauen: Das Haus war aus Möhren gemacht; die Bäume gar keine Bäume, sondern Möhrengrün.. aus der Erde ragen schon die ersten Möhren heraus und dieser orange Schimmer.. Die Frau kam immer näher und wackelte mit dem Möhrenstück vor Alice Nase.. „Na, komm… das ist gesund!“ – das war es nun! Gesund! Die Gänsehaut ließ ihn sich schütteln und auf einmal konnte er sich wieder bewegen. Er rannte in das Haus hinein und versteckte sich hinter einem Stuhl. Diese Möhre wird ihn nicht kriegen! Er schloss die Augen und wünschte sie sich weg.. weg mit den Möhren.. weg, gesund! Als er die Augen wieder öffnete war der Möhrenwald und die alte Frau von 28 Jahren verschwunden. Vor ihm stand eine Schüssel mit Knabberzeug, ein Stück Kuchen daneben und eine Flasche Cola dazu. Er atmete tief durch.. noch einmal gut gegangen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ekeln sie sich noch heute. // Und die Moral von der Geschicht: Ärgert Kinder mit Möhren nicht!

***

Once upon a time there was a little boy named Alice.. Alice Cooper. Alice was quietly playing doctor with his little friend when someone was shouting „Alice, who the fu** is Alice?“ and the little boy was running into the garden. There was a cat and he followed her into the forest. Suddenly the cat was gone and Alice saw a hole in the ground. Caused of a little careless he fell in and landed in a room with only doors. Small ones, big ones, some opened, some closed.. Behind the smallest door he saw the paradise, but he was too big. There was a little table he didn’t recognize before with cheesecake and he ate some. He felt a prickling in his belly wondering what happens. The doors become bigger and bigger and Alice was able to pass the little door. He was standing in the most wonderful flower field followed by a little forest. He heard some music but wasn’t interested in party at all, so he went on. At a glade he could see the whole world with a little castle on the right. He never understood the princess-stuff.. he wasn’t interested in the castle. On the left there was a darker forest.. Alice is a very inquisitive boy and went into the black forest. The light was very orange, the fog very thick and suddenly he couldn’t see the glade anymore. He went further and stopped at a house made of some orange stuff.. an old lady of 28 years came out and smiled at the boy. Something orange was in her hand and she came closer. „Hey litte boy, do you want to have a carrot?“ Alice blood ran cold and he couldn’t move. Carrots! That’s what the house was made of and the forest.. no trees; just the green of the carrots coming out the ground. The woman still came closer.. „C’mon little boy, healthy carrots!“ – That’s it! Healthy! Goosebumps made him shudder and he started running into the house trying to hide behind the chair. He closed his eyes and hoped the carrots away. Carrots away! Healthy away! He opened his eyes and all the carrots and the old lady of 28 years were gone. A bowl with chips and cheesecake and coke was standing in front of him.. that was an near miss!
And they all sudder happily ever after. // And the moral of the story.. carrots for children never a glory!

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