{Lifestyle} Gefangen zwischen Bewunderung und Enttäuschung


Picture by swimsuitsforall.com – Ashley Graham

Ein Freudenschrei geht durch die Plus Size Welt: ein Plus Size Model in der Sports Illustrated!

Das ist in etwa so, als würde Prinz Harry morgen vor meiner Tür stehen und um meine Hand anhalten. Als würde mir beim Spülmaschine ausräumen der Dschinn erscheinen und drei Wünsche offerieren. Als würde Hertha mal wieder Deutscher Meister. Durchaus nicht unrealistisch, aber mit einer geringeren Chance als im Lotto zu gewinnen.

Curves In Bikinis heißt die Kampagne, die den Onlineshop Swimsuitsforall mit seiner Kollektion und Model Ashley Graham ins Magazin gebracht hat. Es handelt sich dabei zwar nur um eine Anzeige, aber eine Frau in Größe 44/46 oder überhaupt größer 36 hat es vorher noch nie ins Heft geschafft. Und auch das Model Robyn Lawley ist in der Sports Illustrated zu sehen – ein Plus Size Model mit Größe 40/42.

Stimmen in den Medien titeln:

„Zum ersten Mal ist in der Bademoden-Ausgabe der „Sports Illustrated“ ein Übergrößenmodel zu sehen, mit Schwabbelbauch und Speckröllchen.“ – Spiegel-Online

„Ashley Graham (26) ist gerade dabei Geschichte zu schreiben.“ – Grazia

„I’m thrilled, and the ad totally fits in with the rest of the steamy content—the girl looks fantastic!“ Glamour

Von allen Seiten hagelt es Bewunderung, Unterstützung und freudige Kommentare, die Welt hätte endlich entdeckt, dass Models nicht immer Size Zero tragen müssten. Meine Begeisterung hält sich ehrlichgesagt in Grenzen. Vermutlich bin ich damit alleine.

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Ohne Zweifel ist es ein Meilenstein. Die derzeit erfolgreichsten Plus Size Models sind wunderschön und stehen ihren Kolleginnen in 34/36 in nichts nach. Große Label werden auf sie aufmerksam und drucken sie auf Vogue Cover, in Pirelli Kalender oder buchen sie für ihre Modenschauen. Man darf nur nicht vergessen, dass sie Sports Illustrated nicht dafür bezahlt hat, Ashley abbilden zu dürfen, sondern bezahlt wurde.

Ashley, Candice, Robyn, Tara und wie sie nicht alle heißen werden regelmäßig zum Streitthema. Sind diese Frauen nun Plus Size oder doch viel zu dünn dafür? Ist eine Lady mit Übergröße nicht eigentlich etwas anderes? Zu dick um als „richtiges“ Model zu arbeiten, zu dünn um als Plus Size anerkannt zu werden. Dabei tragen sie laut diverser Angaben die Größen 42/44/46.. ist das Plus Size?

Ich trage ebenfalls 46 (oben teils 44, unten teils 48) – wäre also schon vergleichbar mit den Damen und dennoch kann ich mich nicht mit ihnen identifizieren. Kein Stück. Wenn ich an mir heruntersehe, wenn ich mir Freundinnen anschaue, wenn ich fremde Frauen sehe, haben wir nicht viel mit ihnen gemein. Ich habe keine glatte Haut. Ich habe Dellen. Ich habe keinen flachen Bauch an dem sich trotz ein paar Kilo mehr Definitionen abzeichnen. Meine Arme und Beine sind mit Winkerfett angereichert. Diese Damen haben das irgendwie nicht. Nun ist das Bild von Ashley da oben enorm mit Photoshop bearbeitet, aber auch ohne wäre keine Ähnlichkeit da.

„Mit Schwabbelbauch und Speckröllchen“ sagt Spiegel. Mit was bitteschön? Frage ich. Wo hat sie denn einen Schwabbelbauch? Ich habe einen Schwabbelbauch. Das ist ganz was anderes. Wo hat sie denn Speckröllchen? Das kleine Ding was sich da zeigt, wenn sie sich umdreht? Das, was auch Heidi Klum hatte als sie sich bei GNTM so in die Kamera drehte letztes Jahr? Dieses Stück Hautfalte? Das ist also Schwabbelbauch und Speckröllchen? Diese Dame soll mir Mut machen einen Bikini anzuziehen?

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Vielleicht erinnert Ihr Euch an den kläglichen Versuch einer Frauenzeitschrift von Models Abstand zu nehmen und stattdessen gewöhnliche Frauen abzubilden. Das ging ganz gehörig nach hinten los und die Models wurden wieder abgelichtet. Warum? Weil Frauen nun einmal keine „Frau wie du und ich“ vor die Nase gesetzt bekommen wollen, die einfach nicht wie die Dame nebenan aussieht. Und so ist es auch mit den hochgelobten Plus Size Models. Ein Model, das mir suggerieren soll, man würde sich mehr an der gewöhnlichen Frau orientieren, aber gar nicht aussieht wie diese Frau. Diese Models sind einfach nur zu groß geraten. Die flachen, leicht definierten Bäuche, die glatten Oberschenkel, die schmalen Arme und Waden, die tollen Brüste und die glatten Rücken endend in wohlgeformten Ärschen.. und wenn sie doch Dellen und Beulen hat, wird es mit Photoshop gerichtet. Das soll mir ein gutes Gefühl geben?

Ich möchte die Size Zero Models sehen – Frauen, die rein gar nichts mit mir zu tun haben, von denen ich nicht anderes erwarte und von denen jeder weiß, dass echte Frauen so nicht aussehen. Ich möchte keine Frau vorgesetzt bekommen, die die gleiche Größe trägt wie ich, deren Körper mit meinem aber keinerlei Ähnlichkeit hat. Warum kann man ihnen denn nicht ihre Dellen lassen, so sie welche haben? Wer glaub denn ernsthaft, dass eine normale Frau mit 46 so einen Bikini tragen kann oder würde? Glauben die ernsthaft irgendein waschbäuchiger Kerl würde dann von seiner Sonnenliege rutschen? Das funktioniert vielleicht bei Ashley, Candice und Tara – aber doch nicht bei den Endkundinnen!

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Ich möchte ja gar nicht sagen, dass diese Models irgendetwas falsch gemacht haben. Ganz im Gegenteil – ich bewundere sie für ihre Arbeit! Ich will sie nur nicht sehen, wenn sie die „normale“ Frau repräsentieren sollen. Das ist genau das gleiche, als würde man sagen Victoria Beckham ist das Vorzeigebeispiel einer schlanken Lady. Oder Kylie Minogue – so sehen die Frauen zwischen 45 und 50 aus. Oder noch besser: Christie Brinkley, mit 60 sieht eine Frau so aus.

Natürlich brauchen wir Vielfalt in der Mode, in der Industrie, in der Werbung! Wir brauchen viel mehr von diesen Models! Sie sollen bitte jede Kampagne bekommen, die es gibt. Als Frauen. Nicht Plus Size. Bei mir bewirken diese Fotos nicht das Gefühl, endlich in der Modewelt vertreten zu sein. Ich kann mich kein Stück mit diesen Frauen identifizieren. In mir regt sich lediglich das Gefühl von Neid. Neid, das sie in der gleichen Größe, oder nur eine Größe kleiner, so aussehen. Attribute aufweisen, an die ich nicht einmal im Traum denken brauch. Die mir nur ein Chirurg verschaffen kann. Vielleicht. Ich habe das Gefühl, mein Selbstbewusstsein bekommt mit jedem einzigen Mal, wenn ich diese Fotos betrachte, einen ganz gewaltigen Arschtritt. Diese Vorstellung, diese kranke Vorstellung, die man eigentlich niemandem erzählen darf, vom Messer in der einen Hand, der Fettschürze in der anderen und diesem einen Schnitt.. die erwacht da noch einmal ganz neu.

Ein typischen 34er Model regt da nichts in mir. Die ist Model. Die isst nix. Die schläft kaum. Die lebt von Watte. Die muss so aussehen. Da gibt es nichts zu beneiden. Da überkommt mich kein bisschen der Wunsch so auszusehen. Sieht man so ein Model in einer Anzeige ist es ganz klar: Das ist ein Model. Sieht man eine Candice, Ashley oder Robyn sollen sie mir suggerieren „Die ist wie du! Wenn sie im Bikini am Pool entlang gehen kann, kannst du das auch! Trau dich!“ – mir? Ich kann mir vorstellen, das wirkt bei einer Frau mit 38, die jedes einzelne Mal im Fitnessstudio in der Umkleidekabine ihrer Mitturnerin (nennen wir sie Frau48) das Leid vom Schwabbelbauch und dicken Schenkeln klagt. Eine normal gebaute Frau mit allerhöchstens 42 wird sich da vermutlich erkennen. Wird sich angesprochen fühlen – positiv.

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Ich bin dem Modeln selbst nicht abgeneigt, wie Ihr wisst. Und ich möchte auch gar nicht sagen, dass sie nicht modeln sollen. Ich habe auch schon das ein oder andere Mal bei Modelagenturen geschaut und überlegt mich zu bewerben. Doch Frauen mit Dellen, Schwabbelbauch und Winkerfett werden da nicht aufgenommen. Zu unästhetisch – das will doch keiner sehen. Mindestens Größe 38, Sanduhrfigur wie sie im Buche steht, glatte und straffe Haut, einfach nur eine etwas größer geratene Bar Refaeli. Sowohl Plus Size Models als auch Magermodels müssen hübsch sein, ohne Frage. Sie müssen einen tollen Körper haben. Sie sollen schlichtweg umwerfend aussehen und sich toll bewegen können. Der Unterschied ist allerdings, das die Magermodels als schlecht dargstellt werden, weil sich junge Frauen mit ihnen identifizieren könnten – es sagt aber keiner explizit: Die ist wie du! Das Plus Size Model wird mir vor die Nase gesetzt und von diesem „Dieser Körper ist ein unerreichbarer Modelkörper“-Thron heruntergeholt. Diese Distanz zwischen ‚Model und Mir‘ wird zerstört. Diese kleine Schutzmauer zwischen Modetraumwelt und Realität wird einfach eingerissen. Sie hat mich vor dem Neid geschützt.

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Ich bin zu gleichen Teilen zwiegespalten zwischen „Das ist toll! Grandios! Mehr davon!“ und „Das kann nicht Euer Ernst sein! Jetzt bin ich sogar für meine eigene Größenkategorie zu unförmig!“ – ich hatte das vorher nicht. Da gab es nur mich, mein Selbstbewusstsein und die Distanz zu diesem utopischen Modelkörper. Jetzt gibt es mich, mein Schamgefühl und dieses Empfinden aus meiner Wohlfühlzone verdrängt zu werden.

Ich zweifel auch weiterhin nicht daran gut auszusehen. Ich weiß das schon. Mein Neid auf die aktuellen Plus Size Models ist jedoch bei weitem größer als zu Magermodels. Und ich gebe offen zu, dass es purer Neid ist. Viele erfreuen sich der neu erschlossenen Vielfalt und würden mich für diesen Post vermutlich am liebsten mal ordentlich schütteln. Für mich ist der Vielfalt-Gedanke nach hinten los gegangen. Eine Frau mit glatter Haut, prallen Rundungen, flachem Bauch, ohne Doppelkinn.. ob nun 34 oder 44 – wo ist da der Unterschied?

Für mich gab es heute kein Abendessen; nicht mal den Salat, den es die letzten Tage gab. Und das nicht wegen einem Victoria’s Secret Model.. Ich will meine Grenze zurück oder tatsächliche Vielfalt.. so.


Photo: time.com – Robyn Lawley

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Captured between admiration and frustration

Today the new Sports Illustrated is published and most call it „historical“ – historical because of an advert with plus size model Ashley Graham. Plus Size in SI is as realistic as Prince Harry asking me to marry him – not impossible, but winning the lottery seems to be more realistic.

Curves In Bikinis is a campaign of the retailer Swimsuitsforall. The media is excited about that milestone in SI history and commemorates it as a kind of victory in the fight for diversity. I am captured between admiration and frustration. Of course, it is awesome! She is stunning! We need much more women like her in the media. But at the same time I am so damn jealous! I can’t see the real diversity. This picture is created with Photoshop, but even though she looks so beautyful. With a flat belly, nice skin, no orange-peel skin, thin arms and legs, no lard at the back, some definition – she is exactly what a superwaif is, but just a littler bigger.

There was always a wall between superwaifs and me – I knew they are models and I will never look like them. They have nothing to do with the common women. There was never a need for envy because of them for me. But now, now they show women in size 14 / 16 / 18, telling me, she is likely like me and if she can wear a bikini, I could do the same. But, seriously, she is not anywhere near like me! The press headlines „Model with love handles and wobbling belly“ – I am not quite sure where there is any wobbling lard! I have that! I have big belly. I have orange-peel skin and all that stuff. She is just a bigger version of Bar Refaeli! I can not nearly compare myself with her. It more the other way round: I am faced with feelings I didn’t had before! I am jealous now. Because of a girl the same size I have, but with a body I’ll never achieve!

We def. need much more diversity – but diversity the way it is indeed. With models like you and me the way we are and not the way the industry suggests us to be. I would never wear a bikini – still, or more than ever. I know, a lot of people will disagree with me. But for me, personally, a plus size model like her makes me feel worse than a supewaif ever could! 

7 Gedanken zu “{Lifestyle} Gefangen zwischen Bewunderung und Enttäuschung

  1. Ich muss sagen, dass ich ernsthaft überrascht bin: Das so viele hier nur in medialen Augen perfekte Körper sehen wollen. Im Laufe der Jahre hat sich mein gesamtes Körperbild verändert: was ist an Dehnungsstreifen und ein paar Dellen am Körper nicht perfekt? ich finde die kleinen oder größeren Streifen gehören zu mir. Genauso wie im Alter jede einzelne Falte – denn das sind WIR, das ist UNSERE Lebensgeschichte. Ich finde die Bilder ehrlich gesagt nicht hübsch – zu glatt, zu gekünstelt. Genauso wie ich Magermodels nicht hübsch finde.

    Ich dachte, das sei der Grund, weswegen Blogs immer beliebter werden. Weil wir echter aussehen – perfekt so wie wir sind.

    Um zum Beispiel mit der Plattenbauwohnung zurück zu kommen: ich finde die Einrichtung einer Plattenbauwohnung interessanter als die Ideen in den Hochglanzmagazinen. Sie sind echter, ausgefallener…

    So, das waren meine 5 Cent zum Thema 😂
    Liebe Grüße
    Nicole von http://www.bluetenschimmern.com

  2. Mir geht die Foto-Shopperei an und für sich tierisch auf den Keks!
    Es ist ja nicht nur bei den Models so – es ist bei allem so, was an Bildern irgendwie und irgendwo veröffentlicht wird… Das fängt bei den sogenannten Plus-Size-Girls an und geht beim Lebensmittel weiter…. Mich nervt es!!!
    Ich trage selber Größe 36/38 – und würde sonst was dafür geben auch nur annähernd so wenig Speck oder geschweige denn Wabbelbauch zu haben.
    Liebe Grüße
    Anke

    • Das schlimme am Photoshop ist ja, dass wir mittlerweile so gepolt sind, dass wir natürliche oder nur kaum bearbeitete Bilder als „Irgendwas ist da komisch“ wahrnehmen.. wir verlieren den Blick für die Realität und vergessen dabei, wie „echt“ eigentlich aussieht..

  3. Ich hab den Artikel im Spiegel gelesen und die Kommentare darunter, in denen es immer wieder hiess: durchschnittliche Frau, normaler Körper und ich dachte immer: Hallo? Wo ist Ashley Graham denn DURCHSCHNITTLICH?? Die ist ein Topmodel! Wenn die sich auf 36 runterhungern würde, wär die in einer Liga mit Adriana Lima. Ich will ehrlich gesagt in der Werbung keine normalen Frauen sehen mit Cellulite und Winkearmen. Ich möchte gerne Frauen sehen, die nicht spindeldürr sind aber gerne überdurchschnittlich hübsch. Gerne auch gephotoshopped. Ich will da ehrlich sein. Ich finde das halt ästhetischer. Ich kauf mir ja auch keine Elle Decor, um mir Plattenbauten-Wohnungen in Eiche rustikal anzuschaun, nur weils authentischer ist. Aber ich würde diese Ideale dann niemals mit durchschnittlich titulieren!
    Sehr mutiger und ehrlicher Artikel, liebe Romy.

    • Genau das denke ich auch: sie gehören in die Liga der Topmodels und sollte auch so gehandelt werden. Sie sind genauso gewöhnlich für Plus Size Frauen wie Adriana, Bar, Heidi etc.für die schlanke Frau – nicht vergleichbar. Sie stellen genau die gleiche Perfektion dar wie bei den anderen und sollten nicht abgestuft werden. Als Topmodel finde ich das super, aber wenn sie mir vorführen soll „Ein Model wie du, fernab der „normalen“ Models“ –> Nein! Definitiv nicht. Ich gebe dir vollkommen Recht, ich seh auch lieber die perfekten Frauenkörper, aber sie sollten auch als Ideal vermittelt werden.

  4. Ich bin irgendwie kein Fan von den Fotos. Warum? Weil, wie du schon geschrieben hast, es ziemlich unrealistisch ist, dass die Dame mit der Kleidergröße keine Cellulite, Dehnungsstreifen oder ähnliches hat (ich trage selbst Größe 44) und des weiteren wird eine Größe 44 somit als „sonderbar“ und „anders“ dargestellt, was es ja nicht ist. Sicherlich gibt es mehr Frauen, die Größe 40+ tragen als 34/36. Und ich weiß nicht, ich empfinde es irgendwie als Verarsche, weil es ja doch wieder nur eine Ausnahme ist und nicht die Regel. Und der Typ hinter ihr würde sie im wahren Leben vermutlich nicht mal mit dem Arsch anschauen. Das ist alles so gestellt, so quasi „hey ihr „Dicken“ da draußen, wir finden euch nicht komplett abartig“. Keine Ahnung, mag ich nicht.

    • Ja genau – als wären dicke Frauen dumm und würden das glauben und dann geh mal so raus und hör dir die Kommentare der Männer an wenn du in Bikini vorbei läufst

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