{Food} Meine derzeitige Ernährung

„Du kochst wohl gar nicht mehr?“ – Doch.. schon. Aber immer das gleiche und eigentlich vermutlich nicht so interessant. Vielleicht aber doch.. Nachdem beim Arzt nicht herauszufinden war, warum das Kind einfach nicht abnimmt, habe ich meinem Körper den Krieg erklärt und ihm genommen, was er mag – ich bin hier die Stärkere ud er darf sich mit dem begnügen, was er braucht.. und nur braucht, nicht will. Von Montag bis Freitag gibt es daher einen Tagesplan mit etwa 850 kcal; an den Sporttagen etwa 1.000 – 1.200 kcal.

You haven’t seen any recipes on the blog since a while and that’s just because of the diet I am in at the moment with about 850 kcal per day (with sports 1k to 1.2k) monday to friday. But maybe, you are interested in the daily plan and what I eat.

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Eine gute Reduzierung der täglichen Kalorienzufuhr sollte ein Defizit von 500 kcal nicht überschreiten. Wir alle haben ja schon von Hungermodus, Jo-Jo-Effekt und ähnlichem gehört. Da ich lediglichen einen Umsatz von gut 1.400 kcal an guten Tagen habe, muss ich schon auf unter 1.000 kcal pro Tag gehen. Das klingt erst einmal wenig, ist es aber gar nicht, wenn man weiß, was man essen kann und welche Gerichte schon eine ganze Tageszufuhr wären.

Ich achte jedoch nicht nur auf die Kalorienmenge, sondern auch die Zusammensetzung. Hierfür hilft mir wieder das Tagebuch von fddb.info, was ich Euch schon früher einmal vorgestellt hatte. Um herauszufinden, wie mein Tagesplan zusammengesetzt werden sollte, habe ich über ein paar Wochen jeden Tag in eine Tabelle die Daten der vorherigen Tage notiert und ausgewertet. Was habe ich gestern gegessen und wie sieht das heute aus? Ist es mir bekommen? Gab es andere Umstände (Kopfweh, Periode, etc.), die eine Auswirkung auf das Gewicht, den Blähbauch und das Wohlbefinden hatten? Wann habe ich trotz weniger Kalorien zugenommen; was abgenommen? Daraus entstand dann der für mich (!) ideale Plan.

Analyse

Durch die Uni und die Arbeit muss ich mein Essen für zumindest drei Tage am Wochenende vorkochen, sonst wird es schwierig. Das ist aber auch ganz gut, denn so kann ich nicht spontan irgendwas machen, sondern habe den Tag schon durchgeplant und brauche mich nur daran zu halten.
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Mein Tag sieht dann so aus:

Zum Frühstück gibt es ein glutenfreies Brötchen mit Senf, einer Scheibe vegetarischer Wurst (Vegetarischer Schinken Spicker ist übrigens glutenfrei; das ist selten – jedoch nicht vegan!); ein Ei von Omas Hühnern und ein Obst (meistens Banane). Das lässt sich super im Auto essen; ich bin ja kein Morgenmensch und immer spät dran.

Mittags gibt es einen Salat, wo auch immer ich bin. Entweder esse ich in der Kantine bei der Arbeit oder in der Mensa in der Uni – beide haben eine Salattheke und so gibt es auch jeden Tag mal was anderes und nicht immer den gleichen. Dienstags und Freitags gehe ich nach Uni/Arbeit zum Sport und kann vorher nicht die Abendmahlzeit essen – daher gibt es dann mittags das geringste Übel, weil mir sonst die Energie beim Sport fehlt [Kartoffeln mit Gemüse oder sowas].

Das Abendessen ist dann das vorgekochte vom Wochenende. Gemüse und Hähnchenbrust oder Tofuwürfel. Ich nehme meistens TK-Gemüse. Wer hier darauf achtet, dass auch nur das Gemüse in der Tüte ist und keine weiteren Zusätze, macht nichts falsch. 300 Gramm Gemüse wandern auf den Teller. Hähnchen oder Tofuwürfel gibt es noch dazu. Je nachdem, was ich kaufen konnte zwischen 100 und 200 Gramm. Ich mische mir eine Paste aus Rapsöl, Paprikapulver, Knoblauchpfeffer (Pfeffer, Knoblauch, Meersalz), Curry und Koreander und mariniere die Würfel darin. Angebraten mit einer Zwiebel gesellt sich das Ganze dann zum Gemüse. Dazu gibt es dann noch das zweite Eichen.

An den Sporttagen gibt es dann ggf. noch einen Shake mit Sojamilch/Mandelmilch und Sojaeiweißpulver – das entscheide ich dann, falls nach dem Sport Hunger aufkommt.

Gelegentlich ist dann auch Platz für den ein oder anderen Süßkram.. wenn er schonmal da ist. Ei und Hähnchenbrust sind die einzigen tierischen Produkte, die sich in meinem Essen finden; seltener mal etwas mit einer geringen Menge Milch.

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Ich koche, wenn dann mal am Wochenende etwas anderes. Meistens bin ich aber entweder irgendwie irgendwo unterwegs oder schlafe einfach zu lange um noch etwas zu kochen. Ich habe aber einige tolle Ideen im Kopf, die gerne umgesetzt und mit Euch geteilt werden wollen. Es werden also bald wieder Rezepte kommen!

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I haven’t posted some recipes since a while and that’s simply ‚cause of my meal plan at the moment. I made some analysis about my food, weight and how it works for loosing weight. Here you can see what I eat at the moment. It seems to be perfect for me and my low metabolism to prepare meals like those: Breakfast with banana, egg and a gluten free roll with vegetarian sausage. Some salad in the canteen for lunch and for dinner vegetables and chickenbreast or tofu. It works quite well and I will continue, but there are of course ideas for some great recipes in my mind and an the weekends I will try to make them and share with you.

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Nachtrag: Hängt Euch bitte nicht so sehr an den 850 kcal auf – lest genau: da steht es ist noch Platz für mal was Süßes; ne Cola oder Apfelschorle; ein Kuchen; whatever.. das ist aber Zusatz!

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4 Gedanken zu “{Food} Meine derzeitige Ernährung

  1. Ok 🙂 Ich bin da noch ein wenig Naschkatzen-geschädigt… Es gibt einfach zu viele Leute die meinen, je weniger man isst, desto besser nimmt man ab. Dabei schadet man sich eher selbst und arbeitet nur auf den nächsten Riesenjojo hin 😦 Wünsche dir viel Erfolg mit deiner Strategie und hoffe, dass sie aufgeht.

    • naschkatzengeschädigt 😀

      ich finde, man sollte sich intensiv mit seinem körper beschäftigen, bevor man irgendetwas tut – zum beispiel nicht nur irgendwelchen zeitschriften oder hören-sagen glauben schenken, sondern vielleicht auch mal zum arzt gehen; man kann ja messen lassen (nicht nur auf einer waage) was der körper wirklich verbrennt.. richtwerte sind richtwerte und keine gesetze und jeder der sich schwertut mit zunehmen, weil er verbrennt wie ein weltmeister wird das kennen.. bei trägem stoffwechsel geht es halt in die andere richtung.

      es kommt nicht nur darauf an, wie viel, sondern auch was.. ich kann auch 2.500 kcal pro tag essen und meinem körper aber nur schrott zuführen und nicht die nährstoffe und die zusammensetzung, die er braucht um gut zu arbeiten. nicht weniger essen ist entscheidend, sondern richtig und gleichzeitig kann man daran arbeiten seinem stoffwechsel einen schub zu verpassen, auch wenn es leider wohl nie ein „ich hau dir 2000 kcal weg“-stoffwechsel werden wird 😦
      schauen wir mal.. läuft schleppend, aber immerhin..

  2. Hallo Romy, deinen Grundumsatz solltest du auf keinen Fall unterschreiten – dann fährt dein Körper nämlich auf Sparflamme und gibt erst recht kein Gramm der eingelagerten Energie her. Der Gesamtumsatz ist das Oberlimit, das man essen darf, im Idealfall nimmt man mittig zwischen beiden ab. Bei mir klappt es am Besten mit 80% des Gesamtbedarfs (ca. 1800kcal) und ab und an Sport. 2-3 Mal pro Woche etwa eine Stunde. Bitte überleg dir das mit den 850kcal nochmal, das kann ganz schnell in die falsche Richtung gehen. Liebe Grüße!

    • Ich habe mir das nicht nur überlegt, sondern auch ganz genau analysiert und nicht nur ich alleine im heimischen Stübchen (über zwei Jahre). Ich kann KEINE 1.800 / 1.700 / 1.500 kcal zu mir nehmen ohne aufzugehen wie ein Hefekloß.
      Das ist leider so.. ich fände es auch ganz toll, wenn es nicht so wäre und ich wie jeder andere mir auch locker flockig die DGE-Vorgabe 2.000 kcal pro Tag reinpfeifen könnte.. :/

      Und der Grundumsatz war ein Versehen – Gesamtumsatz; aber schön wie genau Ihr lest 😉

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