{Styling} Same same but different – Was wir von Matilda lernen können

Einige von Euch werden den Beitrag sicher gesehen haben: Matilda Kahl trägt jeden Tag das gleiche Outfit. 15 mal die gleiche Bluse, 15 mal die gleiche Hose und seit drei Jahren nichts anderes zur Arbeit. „Wie langweilig!“ werden sich die einen denken. „Wie praktisch!“ die anderen. Doch warum tut sie das und was können wir von ihr lernen im Bezug auf unsere eigene tägliche Überlegung, was wir heute anziehen sollen?

W020150415376118711760Photo by gs.cnr.cn

Matilda – warum?

Matilda hat vor ein paar Jahren keine Lust mehr gehabt, sich jeden Tag erneut zu überlegen, ob das Outfit für die Arbeit zu gewagt, zu langweilig, zu warm, zu kalt, zu eng, zu aufreizend, zu was auch immer ist und einfach den Kleiderschrank mit ein und der selben Hose und ein und der selben Bluse gefüllt. Jeden Tag trägt sie die und hat für den individuellen Touch noch eine schwarze Schleife am Kragen.

Abgeguckt hat sie sich das bei den Männern und auch mir ist das schon öfter aufgefallen: Männer haben es viel einfacher. Sie tragen einfach einen Anzug, ein Hemd und gut ist. Wenn sie jeden Tag einen schwarzen Anzug tragen und ein weißes Hemd, müssen sie sich gar keine Gedanken um ihr Outfit machen.

Das wollte Matilda auch und ist seither am Morgen viel schneller fertig. Durch Schuhe und Jacke gibt sie hin uns wieder eine Abwechslung ist das schwarz-weiß-Einerlei, aber die Basis ist immer gleich.

Worin liegt der Vorteil?

Es liegt klar auf der Hand: Zeitmanagement! Matilda gewinnt unglaublich viel Zeit. Als Nebenprodukt spart sie dabei auch noch Geld. Wenn sie frei hat, trägt sie natürlich andere Outfits, wird viel stylischer und lebt sich aus, aber eben nur wenn sie frei hat. 2 von 7 Outfits sind also individuell, der Rest uniform. Viele von uns wollen ja selten das gleiche Outfit genauso wieder tragen und kaufen hier ein neues Teil und da ein neues Etwas und so läppert es sich, wenn 7 Tage die Woche etwas Neues angestrebt wird.

Und das ist eigentlich unser großes Problem, Mädels: Wir haben viel zu viel Scheiß! Ich habe ein halbes Zimmer voller Klamotten und doch nichts anzuziehen und Euch wird es genauso gehen. Je mehr wir haben, desto weniger scheint sich daraus machen zu lassen. Wenn wir uns, wie Matilda, auf wesentliche Basics konzentrieren und schöner/modischer/hipper außen vor lassen würden, hätten wir gar keine Stylingprobleme.

Never change a winning team!

Warum nicht also das was wir am liebsten tragen einfach mehrmals kaufen. Ich mache das ja schon und besitze die Lieblingsjeans drei mal, ebenso wie den Lieblingspulli und vom Lieblingsshirt habe ich glaube sogar mittlerweile fünf oder sechs. Allerdings nichts aus Matildas Gründen, sondern weil es einfach ein Glücksgriff ist in meiner Größe und Form Sachen zu finden in denen ich mich wirklich wohlfühle.

Was spricht also dagegen im beruflichen Alltag oder in der Uni, je nachdem wo es morgens pünktlich hingehen soll, jeden Tag das gleiche zu tragen? Die anderen würden natürlich irgendwann anfangen zu quatschen, aber man muss es ja nicht übertreiben. Wir können ja die gleiche Jeans und das gleiche Shirt nutzen und dann mit Jacken, Schuhen und Accessoires mal variieren. Irgendwann ist eine gewisse Routine entwickelt und auch die kleinen Zusätze gehen noch viel schneller.

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Same same but different

Auf Pinterest lassen sich viele Beispiele finden, wie man mit nur ein paar Basics möglichst viele Kombinationen schafft. Wer das Konzept schon verinnerlicht hat, wird noch weitere Vorteile genießen können: Reisegepäck! Wir alle kennen das Problem der Gewichtsbegrenzung und der Frage „Was nehme ich mit?“. Im Urlaub wollen wir doch möglichst gut aussehen; für die Fotos und dafür brauchen wir möglichst viel Auswahl. Wer nun aber auf das Basics-Konzept zurückgreift, kann problemlos viele Outfits mit wenigen Teilen im Koffer verstauen und hat noch Platz für Neuerwerbungen bei Shoppingtouren im Urlaubsland.

Wäre das für Euch vorstellbar? Nur noch am Wochenende und an freien Tagen modisch und an den restlichen Tagen eher pragmatisch? Ist Zeitgewinn wichtiger als Individualismus in der heutigen rasanten Welt, voller Individualisten in der Pragmatikern wieder Hipster werden?

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2 Gedanken zu “{Styling} Same same but different – Was wir von Matilda lernen können

  1. Ich mag das Matilda-Prinzip! Da kann man nämlich morgens noch 5 Minuten länger im Bett bleiben. Überhaupt beneide ich manchmal Menschen, die eine vorgeschriebene Berufskleidung tragen müssen. Klar hat das alles seine Vor- und Nachteile, aber denkt mal an an die lieben Kolleginnen, die einen immer mustern…

    • Japp.. ich fand die Zeit in der Bank auch viel einfacher kleidungstechnisch – an Bluse und Stoffhose kannste nix falsch machen und wenn du wirklich nicht weißt was, schwarz weiß geht immer! Ich bin ja eigentlich auch für Schuluniformen, muss ich sagen..

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