{Lifestyle} Prague 2.0

Vor zehn Jahren war ich das erste Mal in Prag und dieses Jahr sollte mich eine der schönsten Städte Europas wiedersehen. Wir haben die touristischen, sehenswerten, skurrilen, kulinarischen, unbekannten und weitreichenden Schönheiten der tschechischen Hauptstadt erkundet und so manchen kleinen Geheimtipp für uns entdeckt.

I had been to Prague ten years ago for the first time and this year one of the most splendid city in Europe was my birthdaypresent to myself. We explored the touristic, to be worth visiting, bizarre, culinarily, unknown and extensive Beauties  of the czech capital. I haven’t took much pictures, but here are some of them.

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Wer nach Prag fährt hat die Wahl: Tourikurs oder ein wenig abseits der Massen? Als Vorzeigetourist findet Ihr in jedem Reiseführer die besten Tipps für zertrampelte Füße, genervte Blicke und überteuerte Souvenirs. Doch, das ist nicht der Stil mit dem wir fremde Städte bereisen.

Meine Tipps für einen entspannten Pragtrip:

  1. Fahrt mit dem Zug! 
    Die beste Möglichkeit nach Prag zu fahren bietet die Bahn. In gerade einmal vier Stunden ist man von Berlin Non-Stop im Herzen der goldenen Stadt. Die Karten sind günstig; wir hatte mit dem EuropaSpezial sogar noch ein besseres Schnäppchen gemacht, ein Abteil ist bequemer als Autositz oder Bus und auch die teure Fahrt vom Flughafen zum Hotel entfällt. Das beste ist doch aber eigentlich eher, dass es kein Gepäcklimit gibt!
  2. Nachts ist die Stadt einmalig schön!
    Die Karlsbrücke ist einer der großen touristischen Magnete der Stadt und tagsüber nicht betretbar. Besonders am Samstag kommt man keinen Meter weit, geschweigedenn hat die Möglichkeit in Ruhe schöne Fotos zu machen. Schaut Euch die Brücke in der Nacht an. Nur ein paar Leute, wunderschöne Beleuchtung und eine angenehme Ruhe gepaart mit leicht angenehm gruseliger Atmosphäre warten dort auf Euch! Gleiches gilt für die Plätze der Stadt. Wir hatten zudem das Glück zur Zeit der Prager Version des Festival of Lights unterwegs zu sein.DSC_0003 DSC_0004 DSC_0005 DSC_0011 DSC_0015 DSC_0075
  3. Kommt vom rechten Weg ab
    Ich gebe offen zu: wir haben uns einige Male verlaufen. Aber, verlauft Euch! Ihr könnt in der Stadt kaum verloren gehen, habt aber die Möglichkeit die schönsten Ecken abseits der Touripfade zu entdecken. Nehmt Euch aber flache und bequeme Schuhe mit – Kopfsteinpflaster ist wunderschön anzusehen, aber nur in Turnschuhen auch nach 5, 8 oder 10 Kilometern noch gut zu belaufen.DSC_0027 DSC_0032 DSC_0040 DSC_0052 DSC_0064
  4. Esst lokal!
    Die tschechische Küche ist unglaublich lecker und jeden, der im Urlaub zu McD, Starbucks oder KFC geht, den soll der Blitz beim Scheißen treffen! [Das muss man so sagen!] Prag ist voll mit wunderschönen, gemütlichen und hübschen Cafés mit frischen und selbstgebackenen Kuchen, Quiches und belegten Broten. Mindestens einmal sollte der Abend im Brauhaus enden bei bestem Bier, Knödeln und Gulasch oder einer der deftigen Suppen im Brotleib. Es gibt zudem genug kleine Stände mit den bekannten tschechischen Würsten für den kleinen Hunger zwischendurch.

    FoodPrague[Streetfood gebackener Camembert und Grillgemüse, Ďábelské tousty, Gulaschsuppe, Schweinebraten, Sauerkraut und Knödel, glutenfreier Brownie, Omelette und Obstsalat, Hähnchenbrustsandwich]
  5. Meidet das Wochenende oder wählt genau das!
    Je nachdem was Ihr machen möchtet, entscheidet sich der Reisetag. Wer Sightseeing betreiben möchte und die Stadt kennenlernen, sollte unter der Woche fahren. Die Stadt ist zu jeder Zeit voll und besonders am Wochenende ist es extrem; man sieht außer Menschen nicht viel. Wer allerdings nach Prag möchte, um etwas zu feiern oder ein Partywochenende zu haben, sollte sich auf Freitag und Samstag konzentrieren. Man kann zwar jeden Tag in der Stadt feiern gehen und auch am Sonntag hatten wir viel Spaß, einige Bars und Clubs sind jedoch leider nur Freitag und Samstag gut gefüllt. Nehmt das Nachtleben wahr und Männer, wenn Euch ein netter junger Mann einen Club zeigen möchte, geht halt mal mit.. schickt die Frauen zum Shopping und nehmt mal wenigstens einmal einen der bekannten Prager Stripclubs mit; dafür sind die Bars dann für die Mädels mit Männerüberschuss ausgestattet.
  6. Gönnt Euch Ruhezeiten
    Viele machen den Fehler in kurzer Zeit so viel wie möglich sehen zu wollen und dann fallen sie fix und fertig ins Bett, die Füße schmerzen und die eigentlich tollste Zeit in Prag geht an ihnen vorbei: das Nachtleben. Die Burg kann man beispielsweise gesehen haben, muss es aber nicht – einen viel schöneren Ausblick auf die Stadt erhält man ohnehin im ruhigen, schönen und von Touris kaum entdeckten Letná Park. Die Karlsbrücke wird man mindestens einmal am Tag sehen, wenn man in der Innenstadt untergebracht ist; ebenso verhält es sich mit der astronomischen Uhr. Macht Euch einen Plan, was Ihr unbedingt sehen möchtet und verteilt alles sinnvoll auf die Tage. Plan ein Mittagsschläfchen mit ein und startet nicht zu früh. Die Erfahrung hat gezeigt, das Frühstück ist immer zu zeitig eingeplant und vielleicht wacht der ein oder andere ja auch gar nicht in seinem Hotelzimmer auf..😉DSC_0085 DSC_0092 DSC_0098 DSC_0101 DSC_0104

***

Unser Studenten-Reiserezept zum Nachkochen:

Reisezeit:
Donnerstag bis Montag
Mitte Oktober
(Empfehlung: Prag immer im Herbst)

Transport:
EuropaSpezial von Berlin nach Prag Hin- und Rückfahrt jeweils gegen 16:30 Uhr ab; 68 Euro

Unterkunft:
Hostel Ananas (eher nicht zu empfehlen); ca. 46 Euro pro Person für 4 Nächte.
Generell sind Hostels jedoch eine preiswerte Alternative zu den teuren Hotels, wenn sie denn was taugen.

Verpflegung:
Caffé Milani; Cake Café; Bakeshop Little Bakery; Straßenstände; Brauhaus U Dvou Kocek

Unterhaltung:
Die Straßenkünstler bieten für jeden Geschmack etwas.
Von Musik, über StreetArt zu Fußballjongleuren ist alles dabei.

Nachtleben:
Coyote; Double Trouble; Coco; eigentlich jede Bar / Kneipe an der Straße

Kosten gesamt, ohne sparsam zu sein:
114 Euro vorab; 7.000 Kronen vor Ort (etwa 260 Euro)

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