{Styling} Kleine Stylingtricks für den After-Baby-Bauch

Es gibt kleine Probleme, die kennen viele Frauen. Besonders nach einer Schwangerschaft verändert sich der Körper bei vielen der Ladies. Die liebe Tatjana hat mir eben deshalb geschrieben: Sie hat vor einem Jahr das zweite Kind bekommen und nun hartnäckige Schwangerschaftskilos.

„Eigentlich ist es okay für mich, keine Bohnenstange mehr zu sein, allerdings habe ich kein großes Talent mich vorteilhaft zu kleiden.
Egal was ich anziehe, ich finde mein Bauch sticht immer heraus. Über jeder Jeans sind die unschönen Rollen.
Ich habe mich schon von meinen geliebten Hüftjeans verabschiedet und Taillenjeans gekauft. Doch auch dort ist über dem Bund dann das ein oder andere Röllchen zu sehen.
Hast du Tips für mich … Bitte helft mir, mich wieder sexy zu fühlen.“

Ich kenne das nur zu gut, denn auch mein Bauch ist weich und quillt grundsätzlich über den Hosenbund; da kann die Hose noch so gut passen. Ich bin sicher, es geht auch anderen Frauen so und daher nutze ich Tatjanas Anfrage, mit ihrer Genehmigung sehr gerne, ein paar Tipps für eben jene Problemzone Bauch zusammenzustellen.

Warum enge Jeans und in der Hose getragene Shirts, wie bei Chrissy hier, entgegen vieler Vorstellungen dabei hilfreich sein können, erfahrt Ihr nachfolgend.

Chrissy

Welche Hosen sind schmeichelhaft?

Der Wechsel von Hüft- auf Taillenjeans war schon sehr gut. Nicht nur, dass sie den Unterbauch sehr gut formen und eine schöne Taille zaubern, sie sind dazu auch noch modern. Hier muss aber auch ehrlich darauf geachtet werden vielleicht mal eine größere Größe zu kaufen,d amit der Bund nicht zu sehr einschnürt. Das lässt den Bauch nur noch mehr hervorstehen.

Generell sind hochgeschnittene Hosen gut geeignet kleine Bäuche an Ort und Stelle zu halten. Eine schöne Sanduhrfigur zaubern sie mit schmal zulaufendem Bein. Dabei müssen sie gar nicht zwingend den Bauchnabel erreichen, hoch geschnitten reicht auch schon. Wer schmales Bein nicht mag, kann auch zu gerade geschnittenen Modellen greifen, die dann etwas sportlicher aussehen.

Wichtig: Beim Anprobieren immer auch den Po in der Umkleidekabine anschauen. Sitzen die Taschen nicht richtig sieht der Po breiter aus.

Matte Stoffe und gedeckte Farben sind eher unauffällig, müssen dabei aber nicht immer schwarz sein.

Aktuelle Hosen für den Frühling/Sommer findet Ihr zum Beispiel bei bei Asos oder About You.

Reinstecken oder draußen lassen?

Vielen wird immer gesagt, das Oberteil darf nicht in die Hose gesteckt werden. Hier habe ich aber für mich festgestellt, dass das nicht immer besser ist. Ein einfaches Top kann problemlos in der Hose getragen werden, wenn darüber zum Beispiel ein langer Cardigan aus dünnerm Stoff liegt. Der sichtbare Teil des Bauches ist auf ein paar Zentimeter reduziert und der offene Cardigan wirft zudem noch einen Schatten, der zusätzlich kaschiert. Das wirkt oft sogar vorteilhafter, trotz kleiner Delle, als ein weites Oberteil. Wer seine Oberarme mag, kann für die warmen Tage auch eine lange Weste nutzen.

Doch auch schöne Oberteile, die lässig fallen, können den Bauch wegschummeln. In diesem Jahr stehen Folklore / Hippie / Boho / wie auch immer Ihr sie nennen wollt-Blusen hoch im Kurs und sind perfekte Begleiter zur schmalen Hose. Oft sind sie am Kragen schön verziert und schlicht um Bauch und Hüfte. Das lenkt den Blick nach oben und durch den großzügigen Schnitt bieten sie kleinen Röllchen ein schönes Zuhause. Generell sind Oberteile aus fließendem Stoff und großzügigem Schnitt im Bauchbereich schmeichelhaft.

Ich trage meine Jacken sehr oft offen, wegen eben jenem Effekt, dass sie so den Bauch ganz gut kaschieren. Sind sie zudem noch tailliert geschnitten, unterstützen sie die weibliche Figur zusätzlich. Im Sommer kann auch eine Bluse offen über einem Top getragen werden oder ein leichter Kimono diesen Effekt immitieren, wenn es zu warm für Jacken ist.

Röcke und Kleider sind die besten Freunde

Die größten Möglichkeiten bieten eigentlich Röcke und Kleider. Sie schaffen Weiblichkeit, eine schöne Figur, sind vielseitig einsetzbar und geben einem dennoch ein gutes Gefühl. Warum? Weil sie mit einer hohen Taille und ausgestelltem Rock sowohl sportlich als auch elegant getragen werden können. Der Oberbauch ist bei den meisten Frauen flach und relativ fest, das Problem ist oft der Unterbauch. Diese hat bei einer hohen Taille genug Platz ohne dabei zum Vorschein zu kommen, während der vorzeigbare Oberbauch einen flachen Bauch vorgaukelt.

Auch fließende Kleider mit geradem Schnitt verstecken das ein oder andere Röllchen.

Kleiner Helfer für große und kleine Bäuche

Accessoires sind eigentlich unverzichtbar, wenn man etwas kaschieren möchte. Beim Bauch ist es immer eine gute Idee den Blick nach oben zu lenken. Dem richtigen Ausschnitt können durch Schmuck oder Tücher noch weitere Akzente gesetzt werden, bei der Variante mit Rock und Kleid auf hoher Taille sind Gürtel gern gesehene Accessoirgäste und auch Taschen können auf der richtige Höhe getragen den Bauch schön umspielen.

Wer schöne Beine hat sollte den Blick hierauf lenken und kann mit schönen Schuhen den Blick vom Bauch nach unten weglenken. Dann sollte aber der obere Teil des Outfits eher schlicht gehalten werden.

Stoff und Muster sind bei der Kleiderwahl wichtig. Eine schöne Seidenbluse fällt schmeichelhafter als eine aus Polyester und Muster überdecken Dellen hervorragend. Schwarz macht schlank ist überholt und so sollte der Griff auf jeden Fall zu Farbe und hellen Stoffen tendieren, die matt gehalten weniger auftragen als glänzend.

Tatjana erwähnte, dass sie sich schwer damit tut sich vorteilhaft zu kleiden. Ein Tipp wäre hier: Schau bei Modeseiten oder zum Beispiel Pinterest nach Outfits, die dir gefallen, druck sie aus (oder speichere sie auf dem Handy) und style sie im Laden genauso nach. Nimm dir jemanden mit, der ehrlich zu dir ist und dir auch mal sagt, wenn etwas nicht gut aussieht. Probiere verschiedene Looks aus, lass dir seine oder ihre Meinung dazu sagen und entscheide dann, wie du dich damit fühlst. Wichtig ist es hier, auch mal Looks auszuprobieren, die du vielleicht nicht sofort als „deinen Stil“ bezeichnen würdest; manchmal sind da richtige Überraschungen bei. Am Anfang ist es immer praktisch ganze Outfits zu kaufen, statt auf Einzelteile zu setzen. Man muss sich keine Gedanken machen, womit man es nun kombiniert und ob insgesamt ein guter Look entsteht.

bright dark

Eine kleine Inspiration meiner Outfitsammlung für solche Shoppingtouren findet Ihr auf meiner Pinterestwand FashionInspirationen.

Last but not least: Schummeln!

Shapewear gibt es nicht nur in unsexy, sondern mittlerweile auch in ziemlich schick – zum Beispiel bei Triumph! Kleine Bauchwegschummler sind teilweise kaum noch von Dessous zu unterscheiden und so kann Frau sich auch nach einem Dateabend das Kleid vom Leib reißen lassen ohne vorher schnell im Bad die Schummelwäsche auszuziehen.

Im Alltag sind einfache Bodies eine schöne Grundlage, wenn es doch mal ein engeres Oberteil sein soll und keine Bauchweghöschen sind unter hochgeschnittenen Jeans gar nicht zu sehen. Es gibt sie auch als Stringversion um „Schlüpperränder“ zu vermeiden.

Liebe Tatjana, ich hoffe es sind einige Tipps für dich dabei, die dir helfen und dich inspirieren können dich auch in der neuen Größe wieder gut gekleidet zu fühlen.

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