{Traveling} Myanmar in einem Wort: Beeindruckend!

Mittlerweile habe ich Myanmar verlassen und kann nur ein Wort für dieses kontrastreiche Land finden: Beeindruckend! Nach Dawei und einem Telefonat mit Vroni hatte ich beschlossen den beiden Herren noch eine Chance zu geben und erst einmal mit ihnen weiter zu reisen. Unser nächstes Ziel sollte das etwas modernere Städtchen Mawlamyine sein.

Auf der Busfahrt trafen wir, wie auf jeder Fahrt, einen weiteren Reisenden. Wir schließen uns zusammen und waren genau zur rechten Zeit am rechten Ort: Myanmar feierte Independence Day! Vor unserem Hostel wurde eine Bühne aufgebaut und das hieß für und ganz klar ‚Party‘! Und so war es auch. Die Stadt feierte an verschiedenen Plätzen seine Unabhängigkeit und wir waren ganz schnell wieder 12. Unser Hostelvater schließt um pünktlich 10:30 Uhr die Tür (nicht ungewöhnlich in Myanmar- ich sollte noch öfter ausgesperrt werden). Wir konnten ihn zwei Mal überzeugen zu verlängern, doch beim dritten Mal blieb er hart: 11:45 haben wir drin zu sein und so feierten wir in unserer persönlichen Roof Top Bar weiter.

Das Städtchen kann eine Insel im sehr vermüllten Fluss vorweisen, auf der die Zeit scheinbar stehen blieb: Handwerkskunst der ganz alten Schule erwartete uns dort und auch die Betelnut probierten wir. Leider ohne Tabak, das wäre zu gefährlich. Schade..

Von Mawlamyine begaben wir uns auf die Road nach Mandalay – große Erwartungen wurden rasch zerstört. Mandalay gefiel mir gar nicht! Auch wenn wir wieder einen aufopferungsvollen Taxifahrer hatten, der uns mit viel Freude seine Stadt zeigte und mir den Nacken massierte, als sich das Mittagessen wieder den Weg nach draußen bahnte, ist und bleibt Mandalay nicht meine Stadt.

Generell stand der Ort für ‚uns‘ unter keinem guten Stern – unsere Differenzen mündeten in den Höhepunkt und so beschloss ich nach einer ereignisreichen Nacht mich von den Jungs zu trennen. Ich fuhr also nicht wie geplant nach Bagan mit, sondern setzte mich in den Bus auf halben Weg zurück nach Yangon um dort auch erst einmal meine Magenverstimmung auszukurieren. In Yangon hieß es dann darüber nachzudenken, wie und wo ich jetzt alleine weiterreisen möchte.

Merken

Merken

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s