{Traveling} Mexiko – Ostküste

Ich hatte schon von Zuhause aus den Weiterflug nach Mexiko gebucht. Von Havanna nach Cancun, von Kuba nach Mexiko, von Mangelwirtschaft in den Teil Mexikos in dem Wohlstand und Überfluss herrschen. Auf dem Flug selbst ging es mir schlecht. Unglaublich schlecht. Ich merkte den Mangel an Nährstoffen und Vitaminen im kubanischen Essen nach zwei Wochen nun ganz besonders. ‚In Mexiko wird es besser!‘ sagten sie. ‚Die haben Gemüse!‘



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{Traveling} Kuba

Als ich aus dem Iran wieder Zuhause war, stand das nächste Ziel schon fest: Mittelamerika. Ich hatte aber noch keine Ahnung wo ich anfangen wollte. AirBerlin fliegt übermorgen nach Havanna; 249 Euro. Gut. Dann erstmal Kuba. Die Richtung stimmt und ein bisschen Karibik schadet doch keinem. Ich hatte mir mit dem Gutschein meiner lieben, mittlerweile Exkollegen, einen der XL-Sitze gegönnt und musste nur noch hoffen, dass AirBerlin auch fliegt.

Kurzer Stopp in Düsseldorf und zehn Stunden später stieg ich dann auch schon in Havanna in ein Taxi Richtung Hostel. Die Erwartungen waren groß; schwärmen doch viele so von Kuba! Die erste Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. In meinem Reiseführer stand: ,“Havanna ist laut, schwül und anstrengend“ – aber wir kennen doch ganz andere Bilder: bunte Oldtimer, gut gelaunt in den Straßen ​tanzende und Zigarre paffende Kubaner, fröhliche Touristen.  Weiterlesen

{Traveling} Iran – Teil 5: Teheran und ein Fazit

Mit Teheran schloss sich der kleine Kreis meiner Iranreise. Hier bin ich gelandet und hier werde ich auch wieder zurückfliegen. In Teheran hatte ich mich an das schreckliche Hostel vom Beginn der Reise erinnert und ein anderes gebucht. Einen Tag vorher kassierte ich noch eine Absage „voll“ – auf dem Weg nach Teheran am nächsten Tag gab es dann aber ein Bett für mich. Am Busbahnhof wollte ich die iranische Uberversion Snapp nutzen, fand aber keine Möglichkeit einen Absetzpunkt zu definieren. Leider ist die App noch nicht soweit ausgereift, dass man einzelne Orte wie Hotels auswählen kann. Ich musste also auf ein Taxi umsteigen. 20.000 Toman sollte es kosten; 200.000 Rial – umgerechnet etwa 6 Euro. Kann ich mit leben. Es macht mich immer stutzig, wenn die Taxifahrer in der Gruppe über das Ziel diskutieren und scheinbar keinen gemeinsamen Nenner finden; was dazu sagen kann ich mangels Sprachkenntnisses aber nun auch nicht.

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{Traveling} Iran – Teil 4: Sex, Drugs und Gangsterrap

Wie ist das Kleinstadtleben im Iran eigentlich so – ähnlich wie in Deutschland​ oder durch die iranische Gesetzgebung doch ganz sittig? Mein nächster Couchsurfinghost wohnte in einer kleinen Stadt zwischen Isfahan und Kashan und die Abrede war: Nimm den Bus nach Kashan, rufe mich an und ich sage dem Busfahrer wo er dich auf dem Highway aussteigen lassen soll. Und so besorgte ich mir ein Ticket, gab dem Kerl, der das Gepäck verstaut, das Handy und hoffe darauf auf halbem Weg nach Kashan einfach ausgesetzt zu werden. 



Der Busfahrer sah am vereinbarten Ort zunächst kein Auto und wollte nicht anhalten – hier lässt er mich nicht einfach so aussteigen. Mal ausnahmsweise kein weißes Auto und somit auch nicht sofort im Einheitsbeige der Wüste auszumachen, warteten mein Host und sein Cousin auf mich. Wäre es ein gelber Pickup gewesen, hätte es auch gut der Pussywagon sein können. Doch die Herren waren mehr in Gangsterrap als Tarantino. 50Cent durch die Boxen dröhnend ging es durch die Straßen nach Hause. Dieser Typ ist hier vollkommen fehl am Platz. Groß und breit, tätowierter Atheist und mit einem Slang ausgestattet, der sein Idol Tupac mehr als stolz gemacht hätte. Das dürften zwei sehr chillige Nächte werden. Und so war es auch.  Weiterlesen

{Traveling} Iran – Teil 3: In der Wüste ist die Welt noch in Ordnung

Ich saß im Warteraum am Busterminal und wartete geduldig, wie es sich gehört. Ich wusste mich, dass im Iran Feiertag war und so fuhr nur ein Bus in die Wüste. Während ich wartete kam eine andere junge Deutsche mit den gleichen Reiseziel – zu zweit ist das Taxi nur noch halb so teuer und wir müssen keine weitern drei Stunden hier sitzen und warten. Also einmal Richtung Osten wo der Sand wohnt bitte..


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